Über Lars Kleiner

STADTRADLER in Rheinberg

Ende

Die 3 Wochen als Stadtradler haben mir großen Spaß gemacht. Besonders vermisst habe ich das Auto zu keiner Zeit. Hier ein lustiges Bild, wie Nachbars Wein unser Auto während der Standzeit „gefangen“ hat:

Schade finde ich nur, dass man nicht alle dazu begeistern kann, das Auto öfter, besonders auf kurzen Strecken stehen zu lassen. Ich glaube nicht, dass Kinder bleibende Schäden davontragen, wenn der eine Kilometer zum Kindergarten oder zur Schule in Begleitung der Eltern mit dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt wird. Auch sehe ich oft, dass Eltern Ihre Kinder zum Turnen oder zum Schwimmen 500m mit dem Auto fahren! Was sollen Kinder da lernen?

Insgesamt war es jedoch von allen Rheinbergern eine tolle Leistung, die „Zusammengeradelt“ wurde. Im Schnitt pro Teilnehmer über 120 km habe ich eben gelesen. Es wäre schön, wenn die Motivation noch eine Weile anhält.

Sabines Dank an das Stadtradelteam um Jens Harnack herum schließe ich mich hier gerne an!!!

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Woche 2

Nun ist die 2. Woche rum und es macht immer noch Spaß, besonders, wenn ich lese, welche Reaktionen mein 2. Artikel (KRITIK) mit sich gebracht hat. An alle, die es interessiert: bei der Stadtverwaltung scheint es niemanden zu kümmern, ich habe nur die Rückmeldung erhalten, dass man auf so etwas Niveauloses nicht reagieren möchte. Vielleicht sollte sich jeder persönlich an die Stadt wenden, dem dieses Thema am Herzen liegt, es gibt ein tolles Formular hierfür im www. Erfreulich war, dass wir uns die versprochenen Taschen im Stadthaus abholen konnten, mit denen wir (Sabine und ich) uns direkt mal ablichten ließen:

Nach dem Tacho, der an meinem Rennrad gute Dienste tut, eine tolles Geschenk. Meine alte Arbeitstasche, ein Leinenbeutel von einem bekanntem Discounter, hat endlich ausgedient.

Viele Kilometer konnte ich in der 2. Woche leider nicht verbuchen, mir blieb für „Spaß“ Ausfahrten keine Zeit, da ich an den Feiertagen für die Sicherheit in unserer Nachbarstadt sorgen durfte. Jedoch haben wir auf unserem Familienkonto ein paar km zusammengefahren, weil ich beim Lauftraining immer Radbegleitung hatte.

Als Herausforderung war noch eine Fahrt in die Kreisstadt zum Vorstellungsgespräch anzusehen – mit ordentlichen Klamotten ungeschwitzt auf dem Rad dort anzukommen; Duschen oder Umziehen vor Ort – Fehlanzeige. ÖPNV??? Niemals!!! Extra früh und sehr gemütlich losgefahren, Wind und Wetter waren mit mir und auch dies hat geklappt!

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KRITIK

Das Thema „Radwege“ in Rheinberg beschäftigt mich schon lange. Laut Urteil vom Bundesverwaltungsgericht Leipzig (Az.: BVerwG 3 C 42.09) dürfte es kaum noch Wege mit solch lustigen Beschilderungen geben:

Ich habe den Anschein, dass dies in Rheinberg ignoriert wird. Ein Kontaktversuch mit der Stadt über das Internetportal blieb unbeantwortet.

Im Stadtgebiet werden Radler durch Beschilderungen auf solche Wege gezwungen:

(Durchfahrtsbreite ca 0,6m, Gehwegplatten uneben verlegt)

(Hier endet der Radweg nach ca. 50m und man muss sich zwischen den parkenden PKW gefährlich in den Verkehr einreihen, super Idee, liebe Stadtplaner!!!)

(Warten Fahrgäste auf den Bus, ist ein Weiterfahren auf dem Weg unmöglich)

Widersetzt man sich dem, wie ich es selber praktiziere und sicherer auf der Fahrbahn radelt, bitten die Rheinberger Schutzmänner freundlich um eine kleine Spende von 10€; diese erhöht sich auf 35€, wenn das Verwarngeld vor Ort abgelehnt wird. Außerdem ist man in dieser Behörde der Meinung, dass Radwege, ob beschildert oder nicht beschildert generell benutzungspflichtig seien ( Namen dem Autor bekannt 😉 ). Ich denke hier ist Nachschulbedarf erforderlich.

Bei all dem Negativen muss ich natürlich auch eine tolle Lösung auf der Bahnhofstr. erwähnen:

Der Radweg ist auf der Fahrbahn und wird von Kraftfahrern gut wahrgenommen.

Für alle anderen Wege wäre (erneut) mein kostengünstiger Vorschlag, die Beschilderungen zu entfernen, dann werden die „muss-“ Radwege zu „kann-“ Radwegen; jeder Radfahrer könnte selber entscheiden, ob er sich auf dem Radweg oder auf der Fahrbahn wohler fühlt, wie in der StVO eh schon gefordert. Als Synergieeffekt wird an Engstellen der Kraftfahrverkehr ausgebremst, so dass Kinder, die den Schulweg bestreiten wie an der X-Str., die Fahrbahn sicher überqueren können.

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Auftakt

Pünktlich zum Auftakt des Stadtradelns 2011 in Rheinberg schönes Wetter – das kann ja nur super werden.

Kurz zu meiner Person: Ich heiße Lars Kleiner bin 35 Jahre jung. Auf dem Bild zu erkennen mit meinen beiden Begleitern für die nächsten Wochen. Die Idee, die nächsten 21 Tage komplett auf das Auto zu verzichten, fand ich als gute Herausforderung. Zum Dienst bei der Feuerwehr Duisburg fahre ich seit Jahren mit dem Rad, aus diesem Grund habe ich auch nicht lange überlegt, an dieser Aktion teilzunehmen. Unterstützt werde ich durch meine ebenfalls radfahrende Frau und meinen 3 Kindern (die kleinste fährt im Kindersitz mit).

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