Über Elisabeth Greiner

STADTRADLER-STARS und Stadträtin in Fürstenfeldbruck

Fazit: Autofahren nervt

Mein Auto habe ich nicht nach 21 sondern nach 29 (oder auch länger? – ich habe irgendwann nicht mehr gezählt) ausgepackt. Gebraucht habe ich es nicht, vermisst auch nicht. Das Wetter war gut, warum Auto fahren? Meine erste Fahrt zur S-Bahn war dann Stress pur, weil ich irgendwie vergessen hatte, dass man einen Parkplatz braucht und dass vor mir auch noch Verkehr stattfindet – und das kostet Zeit und Nerven. Mit dem Radl fahre ich immer ganz gelassen an der Schlange vorbei und bedaure die gestressten Autofahrer.

Mein Fazit ist:  Sobald das Auto vor der Tür steht ist die Versuchung groß, eben mal schnell zum Autoschlüssel zu greifen.

Jetzt im Urlaub sind wir sehr oft in die Berge gefahren und haben mal wieder festgestellt: Mit der BOB ist man in genau einer Stunde am Tegernsee. Dabei kann man gemütlich Zeitunglesen und kommt ausgeruht nachhause. Auch das Fahrrad kann man gut in der Bahn mitnehmen.

Es wäre schön, wenn wir die Welt verbessern könnten.  Wir alle möchten mehr Lebensqualität erreichen, weniger Verkehr und Lärm. Das geht aber nur, wenn wir umdenken und jeder einen kleinen Beitrag leistet und nur ab und zu mal das Auto stehen lässt.

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Zwischenbilanz

Fazit nach 14 Tagen: Es geht auch ohne Auto. – Und es geht immer noch ein bisschen mehr. Selbst ich als eingefleischte Radlerin stelle fest, dass das Auto auf vielen Strecken durchaus verzichtbar ist. Am vergangenen Freitag bin ich bei schönstem Spätsommerwetter nach Rottbach geradelt. Der Weg dorthin war viel kürzer als ich dachte. Radfahren bedeutet für mich nach wie vor einen Gewinn an Lebensqualität und ist kein Zeitfresser, ganz im Gegenteil. Sonntagsausflug heißt für uns schon lang: Bayern-Ticket. Vielleicht wären wir früher mit dem Auto zur S-Bahn gefahren. Gestern sind wir natürlich geradelt. Und schön war´s! Ich bereue nichts!

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