Über Martina Liesenkötter

STADTRADLER-STAR 2012 in Alling

Fazit 3.Woche: Ein verblüffendes Experiment !

Unglaublich, wie sich 1.040 km angesammelt haben !

Dabei habe ich keinerlei extra Radtouren o.ä. gemacht, sondern mich einfach mal so verhalten, wie so mancher Autofahrer sorglos sein Gefährt benutzt:

Erst in die Arbeit und wieder zurück, danach mal schnell von A nach B, dann von A nach C, dann kurz was einkaufen in D, die Kinder zum Sport bringen, 1 Stunde später von dort wieder abholen, ganz spontan noch Grillkohle und einen Kasten Bier im Nachbarort kaufen, gegen Abend noch das schöne Wetter ausnutzen und zum 15 km entfernten See fahren, oder doch lieber noch einen See weiter, weil dort nicht so viele Leute sind……

 

Die Stadtradel-Aktion hat mir sehr gut gefallen – es haben sich oft gute Gespräche ergeben, die zur Folge hatten, dass sich manche Leute Gedanken darüber gemacht haben, was sie in Zukunft mit dem Rad statt mit dem Auto erledigen könnten.

Bei den Kindern unseres Teams hat zwar nach der ersten Woche die Begeisterung deutlich nachgelassen, nachdem wir uns (gemeindeintern) nur auf Platz 2 behaupten konnten, aber die „Fahrdienst“-Entwöhnungskur war auf alle Fälle ein großer Erfolg !

Für mich persönlich war die Erfahrung wertvoll, dass ich mich um so besser gefühlt habe, je mehr ich mich draußen bewegt habe.

Die täglichen Fahrtwege per Rad zurückzulegen, ist eine perfekte Möglichkeit, den stressigen Alltag zu entschleunigen und einfach mal abzuschalten… Oder man nutzt die Zeit, um nachzudenken oder Dinge zu organisieren.

In Zukunft werde ich sicher nicht jeden Tag die 51 km (zur Arbeit und zurück) mit dem Rad fahren, aber bei schönem Wetter werde ich schon öfter mal die S-Bahn links liegen lassen und einfach weiterradeln. Und das Auto kommt wieder nur dann zum Einsatz, wenn der Transport mit dem Anhänger unmöglich ist oder das Wetter so schrecklich, dass es unzumutbar scheint…

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Komisches Gefühl…

… als ich mein Rad am Bahnhof abstellen musste, um für 3 Tage auf Konzertreise zu gehen. Ich hatte mich inzwischen so an meine Drahtesel gewöhnt, dass sie mir richtig gefehlt haben !

Und morgen sind die 3 Wochen schon vorbei … das ging jetzt aber schnell !

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Fazit 2.Woche: Probier´s mal mit Gemütlichkeit…

Wenn ich früher auf mein gutes Mountainbike gestiegen bin – Helm auf, Handschuhe an und rein in die Klickpedale – dann musste ich immer Vollgas fahren, was geht …

Das hatte allerdings zur Folge, dass ich nach 2-3 Tagen dann völlig ausgelaugt war und mir nicht vorstellen konnte, am nächsten Morgen wieder mit dem Rad 25 km zur Arbeit zu fahren.

Durch die mehrwöchige Aktion hab ich herausgefunden, dass Radfahren noch viel mehr Spaß machen kann, wenn man sich ein paar Minuten länger für die Strecken Zeit nimmt, dafür völlig entspannt und locker bleibt – ja, einfach die wunderbare Freiheit genießt:

die Nähe zur Natur, die Sonne, den Wind, die Gerüche (wenn nicht gerade Autoabgase stören!). Dann fahr ich gerne danach sogar noch zum Einkaufen ins Nachbardorf oder sogar noch zum 10 km entfernten See.

 

 

Übrigens kann man auch zum Surfen mit dem Rad fahren ! (Es dauert nur etwas länger, weil der Anhänger ab 23 km/h etwas unruhig wird …)

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Heiße Kilometerjagd…

Auswertung Stadtradler-Stars:

1.) Dr. Fraunberger, Erlangen – 1.488 km

… das hört sich ja fast nach „Tour de France“ an …
Gibt´s beim „Stadtradeln“ eigentlich auch Dopingkontrollen ?   😉
(Mit normalem Weg zur Arbeit, Einkaufen etc. ist jedenfalls so ein Ergebnis undenkbar…)

Wolfgang Maelger aus Kehl verfolgt mich gerade – ich sehe ihn schon hinter mir am Horizont. Leider lässt das Wetter bei uns zur Zeit sehr zu wünschen übrig, und eine Konzertreise (leider ohne Fahrrad !!!) steht auch noch an…    🙁

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Fazit 1.Woche: Freie Fahrt (nur !) für Radler …

… hieß es am Donnerstag früh in München, nachdem durch ein Gasleitungsleck ein totales Verkehrschaos herrschte.

Da haben mich viele Kollegen um mein Fahrrad beneidet, mit dem ich völlig unbeschwert einfach die Absperrung an der Donnersberger Brücke umfahren konnte und pünktlich im BR auf der Bühne saß.

Auch an den restlichen Tagen dieser ersten Woche haben wir unser Auto zu keinem Moment vermisst.

Es macht Spaß, z.B. auf dem Weg nach München zu zählen, wieviele Kaninchen man trifft. Und wenn man mit Kindern abseits der normalen Autoroute unterwegs ist, findet man in umliegenden Dörfern plötzlich ganz neue interessante Fleckchen, Spielplätze etc.

Eine tolle Hilfe für den autofreien Alltag ist natürlich der Fahrradanhänger – unentbehrlich für Großeinkäufe, bzw. Entsorgung von Wertstoffen.

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Allinger Sensation !

Gut, Künstler wie ich neigen ja gerne zu Extremen …(in diesem Fall: Auto für 3 Wochen abgeben!)

Aber dass sich in unserem kleinen Dorf heute gleich noch ein zweiter Stadtradler-Star – und zwar ein Automechaniker angemeldet hat,

ist eine echte Sensation !

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