Über Maria Quittek

STADTRADLER-STAR 2012 in Aschaffenburg

Heiße Woche mit wenigen Kilometern

Die zweite Woche begann vielversprechend. Außendienste im Flachland mit genügend Zeitpuffer. Aber ich habe nicht mit so heißen Temperaturen gerechnet. Mit dem Rad morgens zur Arbeit und am Abend wieder nach Hause ging gerade noch, jede zusätzliche Tour tagsüber jedoch sparte ich mir und mußte Termine verlegen. Bedauerlich, da ich mir gerade in dieser Woche einiges vorgenommen hatte.
Nun bin ich gespannt auf die dritte Woche.
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Ein Wochenende mit dem ÖPNV – mit Zug und Stadtbus zur Familienfeier

Am letzten Wochenende blieb mein Rad zu Hause. Stattdessen ging es mit ICE, IC und Stadtbus zur Familienfeier nach Gütersloh. Bisher ließ ich mich immer vom Bahnhof abholen und am Sonntag wieder hinbringen – der Vorort liegt ca. 4 km vom Hauptbahnhof entfernt. Nun wollte (musste) ich ausprobieren, ob es auch mit dem ÖPNV geht. In Zeiten des Internets ist es nicht schwierig den Busfahrplan herunterzuladen. Und siehe da – ich musste nur 10 Min. bis zur Abfahrt des Busses warten. Die 15-minütige entspannte Fahrt durch meine Heimatstadt habe ich genossen. Nach 5 Minuten Fußweg war ich schließlich am Ziel.
Mit dem Auto hätte ich für die 350 km etwa 4 Stunden gebraucht. Mit Zug und Bus dauerte die Fahrt 5,5 Std., also 1,5 Std. länger. Schlechter hätte es ausgesehen, wenn ich nur in Regionalzügen gereist wäre – um mein Rad mitnehmen zu können. Schade, dass eine Fahrradmitnahme im ICE nicht möglich ist.
Welchen Irrsinn die strenge Regel für Stadtradler-Stars bedeutet, drei Wochen überhaupt nicht in ein Auto steigen zu dürfen, möchte ich an dieser Stelle mal schildern: Für die Feier musste noch einiges besorgt werden, was ich mit meinem Bruder zusammen mit Hilfe seines Autos übernehmen wollte. Da die Regel das verbietet, musste jemand anderes einspringen. Ich hätte mich zwar darüber wegsetzen können – hätte ja niemand gemerkt – aber das Experiment wollte ich dadurch nicht gefährden. Ich habe mich schon gefragt, warum ich mich darauf einlasse.
Mein Fazit: Man muss schon ein sehr verständnisvolles Umfeld haben, um nicht als völlig abgedreht und ideologisch zwangsgesteuert zu gelten. Ich sehe es sportlich!
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Stadtradeln 19.07.2012

Die erste Woche ist fast rum. Der Start verlief, was das Wetter betrifft, alles andere als optimistisch. Bei der Auftaktveranstaltung am 14.07. auf dem Theaterplatz goss es wie aus Kübeln. An der Sternfahrt nahmen nur 17 Personen teil. Wir Nilkheimer stellten mit 10 Radlern die stärkste Gruppe. Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter, sondern bekanntlich nur unpassende Kleidung. Regencape und Überschuhe sorgten dafür, dass ich nicht wirklich nass wurde.
Die täglich geradelten Kilometer zum Dienst und wieder nach Hause konnte ich mit Wochenende- und Feierabendfahrten ergänzen. So steht der Tacho heute bei 117 Km – nach 6 Tagen. Das lässt sich in der nächsten Woche noch steigern.
Eine Schwachstelle bei meiner Strecke von der Innenstadt nach Nilkheim (Entfernung ca. 3 km) wollte ich immer schon ansprechen: Der parallel zur vielbefahrenen Großostheimer Straße verlaufende Radweg – den nehme ich, wenn der Belag in der Schönbuschallee aufgeweicht ist – ärgert mich immer wieder. An den Stellen, wo der Radweg die Auffahrten zur Ringstraße quert, sorgen die nicht abgesenkten Begrenzungssteine für ärgerliche Erschütterungen. Hier könnte mit wenigen Mitteln Abhilfe geschaffen werden. Liebe Kollegen vom Tiefbauamt: bitte nehmt Rücksicht auf uns Radler und stellt eine durchgängige Radspur her!
Die Teilnahme der Stadt Aschaffenburg an der Kampagne sorgt für Gesprächsstoff. Viele Gruppen sind untereinander vernetzt. Man kennt sich- unsere Stadt ist überschaubar. So fühlen wir uns solidarisch und tauschen uns aus. Mich freut es, dass unser Oberbürgermeister Klaus Herzog mit gutem Beispiel vorangeht und mitradelt. Nur das Tun zählt, nicht das Reden!
In der nächsten Woche stehen einige Dienstfahrten auf dem Programm. Bei nicht zu heißem Wetter wird’s kein Problem werden. Ich freu mich jedenfalls drauf.
Für mich steht fest – die Zukunft gehört dem Fahrrad, ob mit oder ohne elektrische Unterstützung und Radeln macht süchtig!
Richtig auf den Geschmack gekommen bin ich bei unserer Radtour in Frankreich in diesem Jahr. 1000 km in 2 ½ Wochen durch schönste Landschaften. Die Tour mit Camping –Gepäck führte uns von Le Puy-en-Velay im Zentralmassiv bis über die Pyrenäen nach Pamplona – mit Extratour in den Cevennen. Es war ein Traumurlaub mit Fitness-Effekt!
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Statement von Maria Quittek, Naturschutzfachkraft beim Amt für Umwelt und Verbraucherschutz

Radfahren macht mir große Freude! Es hält mich fit, schont die Umwelt und den Geldbeutel. Ich finde es toll, mal ganz ohne Auto auszukommen, auch wenn ich sonst nicht oft das Auto nutze.
Ich bin gespannt, ob ich meine vielen Außentermine auch ohne Dienstwagen bewältigen kann. Das erfordert eine gute Organisation und die richtige Ausrüstung (Schlechtwetterkleidung inklusive). Spontane Termine in höher gelegenen Orten außerhalb des Stadtkerns – immerhin liegt Aschaffenburg am Rand des Spessarts- könnten problematisch werden, weckt aber meinen sportlichen Ehrgeiz.
Meine Teilnahme an der Aktion gibt mir die Gelegenheit Schwachstellen im Aschaffenburger Radwegenetz aufzuspüren und zu benennen. Wichtig ist mir auch der Erfahrungsaustausch mit anderen Fahrradbegeisterten.
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