Über Sonja Steinmann

STADTRADLER-STAR 2015 und Stadträtin in Ettlingen Mein Ziel ist es, so oft wie möglich mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren und berufliche wie private Termine mit dem Fahrrad wahrzunehmen - also das Auto durch das Fahrrad ersetzen.

Sonja Steinmann 654,7 km 94,28 kg CO2

Das ist mein Ergebnis aus dem Radelkalender.

Unser Team „RadlerInnern in der SPD“, bestehend aus zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat in drei Wochen 1.961,6 km auf dem Rad zurückgelegt und dabei 282,5 kg CO2 eingespart.

Vielen Dank an alle, die an der Aktion teilgenommen haben! Vielen Dank an alle, die auch außerhalb der Aktion mit dem Fahrrad fahren und so ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten!

Liken und teilen!

Woche 3: 258,6 km / 37,24 kg CO2

Das ist das Ergebnis aus Woche 3. Ganz deutlich ist zu erkennen, dass das Wetter in Woche 2 ein paar Kilometer mehr verhindert hat.  Insgesamt aber bin ich mit meiner Bilanz zufrieden: 654 Kilometer habe ich in drei Wochen mit dem Fahrrad zurück gelegt und dabei kein Auto von innen gesehen. Die ersparten Spritkosten habe ich in einen Fahrradkorb, einen neuen Fahrradschlauch, einen neuen Fahrradmantel und die Erneuerung des Vorderlichtes investiert – die Spritfüllung wäre schon weg, die „Ersatzbeschaffungen“ sind immer noch da.

Fazit: ich kann viel öfter mit dem Fahrrad fahren – oft genug steht nur die eigene Bequemlichkeit entgegen – und das Auto vor der Tür. Ich hoffe, dass ich trotz der bevorstehenden kalten Jahreszeit das ein oder andere Mal in Zukunft das Fahrrad nehme, wo ich früher ins Auto gestiegen bin. Aber immerhin werde ich künftig keinen Sprit mehr verbrennen – mein neuer tankt nämlich Strom :-).

Liken und teilen!

Ettlingen – Baden-Baden – Ettlingen = 60 Kilometer

Heute war das Grande Finale: Am letzten Tag des Stadtradelns stand auch die größte Herausforderung an – ein Gerichtstermin beim Amtsgericht Baden-Baden! Nachdem die Generalprobe am vorangegangenen Wochenende ja mit einem Reifenplatzer endete, konnte die Route ja leider nicht erprobt werden. Entsprechend früh – viertel nach sieben – habe ich mich auf den Weg gemacht. Eine vorbildliche Beschilderung dieses Teilstücks des Rheintalwegs führte mich zielsicher nach Baden-Baden. Dank Rückenwind war ich nach 1 3/4 Stunden am Ziel! Der Rückweg nach Ettlingen bzw. weiter nach Karlsruhe zum Büro war etwas mühsamer – der Wind blies mir jetzt mächtig entgegen (nun – als SPD-Stadträtin im schwarzen Ettlingen kenne ich das ja :-)).

Aber die Sonne strahlte und ich werde wohl mit meinen Partnern in der Sozietät verhandeln müssen, ob mir für dieses Vergnügen ein halber Urlaubstag abgezogen wird.

Liken und teilen!

Sonnenaufgangsstimmung bei der Fahrt ins Büro

20150929_075939Zu Beginn hatte ich ein abendliches Stimmungsbild veröffentlicht – hier kommt die Silhouette, wie sie auf der Fahrt morgens ins Büro aussieht. Das werde ich vermissen – schon weil es künftig morgens wieder zu dunkel sein wird, wenn ich dann doch mal mit dem Fahrrad ins Büro fahren werde.

Liken und teilen!

jähes Ende am Sonntag?

Fast wäre das Stadtradeln schon eine halbe Woche früher zu Ende gewesen – für mich jedenfalls. Eigentlich hatten mein Mann und ich am Sonntag eine Radtour nach Baden-Baden geplant. Das Wetter bot sich ja wirklich an und so fuhren wir gut gelaunt um die Mittagszeit los.

Wir kamen bis kurz nach Malsch, als es einen Knall tat und nur noch einer meiner beiden Reifen Luft hatte – Reifenplatzer! Von ÖPNV weit und breit keine Spur, also blieb mir nur, den Rückweg per Pedes anzutreten und das Rad zu schieben. Mein Mann fuhr voraus und holte sein Auto, um mein Fahrrad einzuladen. Während ich überlegte, wie ich denn, ohne in ein Auto zu steigen, nach Hause kommen könnte, und zum Ergebnis kam, dass ich joggen gehen könnte (die Fahrradkleidung war glücklicherweise auch passende Laufkleidung) hatte mein Mann die bessere Idee: er brachte im Auto auch sein Fahrrad wieder mit, so dass ich mit seinem Fahrrad weiter fahren konnte, während er meines nach Hause transportierte. Damit habe ich die Regeln ja eingehalten und kein Auto von innen gesehen.

Zu Hause haben wir dann mein Fahrrad repariert – in Malsch gibt es zwar keinen Fahrradladen mit Notdienst, aber immerhin einen mit einem Schlauchautomaten! Dort zieht man – wie an einem Zigarettenautomaten – einen neuen Schlauch für 7 Euro. Auswahl gibt es auch. Feine Sache!

Immerhin kann ich jetzt auch die letzten drei Tage wieder mitfahren!

Liken und teilen!

Woche 2 (17. – 23.09.2015): 183,2 km / 26,38 kg CO2

User comments

In der zweiten Woche fehlen zur Vorwoche einige Kilometer weniger – schlechteres Wetter verhinderten zusätzliche Freizeitfahrten – das Auftaktradeln und der Betriebsausflug nach Bad Herrenalb sorgten doch für einige zusätzliche Kilometer.

Aber es geht ja nicht darum, so viele Kilometer wie möglich zu sammeln, sondern mit dem Fahrrad zu fahren, wo ich normalerweise das Auto nehmen würde.

Das habe ich auch in der zweiten Woche geschafft!

Liken und teilen!

13 Tage schon steht das Auto …

… und ich habe es noch nicht vermisst! Auch die Regengüsse in der letzten Woche habe ich ertragen. Immerhin war es einigermaßen warm – kalt und nass, das wäre unangenehm.

Die Termine tagsüber hier in der Stadt Karlsruhe sind bisher alle problemlos mit dem Fahrrad erreichbar gewesen, teilweise sogar einfacher oder schneller, weil die lästige Parkplatzsuche entfällt und das Fahrrad ja gleich vor der Tür geparkt werden kann.

Etwas schwieriger ist die Zeitplanung bei auswärtigen Terminen – da muss ich natürlich mehr Wegezeit einrechnen. Nicht immer schaffe ich es, vorher im Fahrradroutenplaner die Zeiten zu recherchieren.

Am letzten Mittwoch haben wir unseren jährlichen Betriebsausflug unternommen. Da es nach Bad Herrenalb gehen sollte, war klar, dass ich das Fahrrad nehme. Nette Begleitung hatte ich durch meine Kollegin Annika – oder sollte ich sagen: auch ein Zugpferd. Auch wenn es streckenweise geregnet hat, sind wir gut gelaunt in Herrenalb angekommen und hatten sogar Zeit, gemütlich eine Kaffee zu trinken, bevor die anderen am Bahnhof ankamen. Ein besonderer Genuss war die abendliche Heimfahrt – da hätte ich sogar noch einen größeren Gang nutzen können :-).

Am Samstag habe ich dann bei Fahrrad Pallmann einen Fahrradkorb erworben – die Besorgung des Wochenendeinkaufs ist ohne Korb dann doch nicht machbar.

Worauf ich verzichtet habe: am Samstag nachmittag war ich zum Geburtstagskaffee bei meiner Nichte in Neureut eingeladen – gleichzeitig war aber ein Treffen unseres Netzwerks Weierer Scheune angesagt. Normalerweise wäre ich nach dem Netzwerktreffen mit dem Auto noch nach Neureut gefahren. Mit dem Fahrrad war beides aber nicht möglich – es wäre zu spät geworden. Das war schade.

Schade ist übrigens auch, dass sich in Ettlingen außer mir nur Bernd Hinse als Stadtradler-Star verpflichtet hat, auf das Auto zu verzichten – kein Oberbürgermeister, kein Bürgermeister, kein Amtsleiter, keine sonstige wirklich wichtige Person des öffentlichen Lebens. Kann man daran den Stellenwert von Umwelt- und Klimaschutz in Ettlingen erkennen ?

Liken und teilen!

Woche 1: 212,9 km / 30,66 kg CO2

Das ist das Ergebnis der ersten Radelwoche. Mal sehen, wie es weiter geht.

Immerhin ist bis auf eine defekte Vorderleuchte alles heil geblieben. Meine Beine spüre ich aber deutlich – ich glaube, die Oberschenkel haben schon den doppelten Umfang. Jedenfalls fühlt es sich so an.

Am Montag abend bin ich auf dem Weg von Karlsruhe nach Ettlingen in die erste Fraktionssitzung nach der Sommerpause ordentlich nass geworden. Nun, da hat Herr Oberbürgermeister Arnold bei seinem Fraktionsbesuch gleich gesehen, welchen Einsatz wir SPD-Leute bringen ….

Am Dienstag morgen habe ich in Ettlingen einen Besprechungstermin bei Mandanten wahrgenommen, die mich auch zum ersten Mal nicht im Anzug, sondern in Freizeitkluft und mit Fahrradhelm gesehen haben. Nachdem ich den Hintergrund erklärt habe, waren sie beeindruckt und begeistert von der Aktion.

Von meiner Fahrt nach Bad Herrenalb am Mittwoch habe ich ja schon berichtet. Und schon war die erste Woche vorbei.

Liken und teilen!

Schöne Aussichten – in Ettlingen und Umgebung

Stadtradeln2015 009Seit letzten Donnerstag fahre ich nun ausschließlich Fahrrad und bislang habe ich mein Auto noch keine Minute vermisst. Ich muss mich allerdings noch daran gewöhnen, immer an die Wechselgarnitur fürs Büro zu denken. Besonders schön ist es, morgens und abends so viele Eindrücke aus der Natur mitzunehmen – meine Wegstrecke ins Büro führt über den Albwanderweg und quasi abseits von jeglichem Autoverkehr. Meinen Weg säumen Graureiher auf der (erfolgreichen!) Mäusejagd im Feld und Fischjagd in der Alb (heute habe ich allein vier Stück gesehen), Eichhörnchen, Stockenten und Hasen. Auf ab morgen wieder zu erwartenden Stau auf dem Zubringer nach Karlsruhe verzichte ich gerne noch zweieinhalb Wochen.

Das Bild habe ich am Donnerstag abend auf der Heimfahrt gemacht.

Liken und teilen!

Schließt Euch uns an!

User commentsEttlinger! Ettlingerinnen! Seht!
Ich bin StadtradlerSTAR Sonja Martina Steinmann aus Ettlingenweier! Ich bin eine von Euch! Und ich radle! Ich radle mit Patrick Diebold und seinem RiS-Team (RadlerInnen in der SPD) beim Stadtradeln. Ich radle gegen den Klima-Tyrannen, der nicht in die Pedale tritt. Wenn Ihr CO2-freie Menschen sein wollt, müsst Ihr radeln.
Schließt Euch uns an!
Schließt Euch dem RiS-Team an!

Wer errät, welches Filmzitat ich hier recht eigenwillig verfremdet habe?

Liken und teilen!