Über Bernd Hinse

STADTRADLER-STAR 2015 in Ettlingen

…nun ist aber Schluss!

04.10.

Kann sich Stadtradeln und Blog-Schreiben zur Sucht entwickeln?  Ich bemerke gewisse Schwierigkeiten, beides auf Normalmaß zurückzufahren! Zum Blog-Schluss hier der zusammenfassende Artikel, der zum Ende der Stadtradeln-Kampagne an die örtliche Presse gegangen ist.

Stadtradeln Hinse Ettlingen 2015

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Wunsch für Ettlingen: Abstützringe für Ampel-wartende Radfahrer!

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30.09.

Die beim Gegenwindeinsatz gestern beschlossene Reifenoptimierung ist realisiert! Die vom Fachhändler in Ettlingenweier aufgezogenen 60-er Big Apple surren vor sich hin, auch mit Anhänger geht es viel leichter! DSC_2886

 

Einige Termine und km stehen auf dem Tagesplan: Markteinkauf in der Frühe Ettlingen,  Reifenwechsel Ettlingenweier, Rentenversicherung Karlsruhe (es hat schon was, mit Mountainbike und Kinderanhänger bei der Rentenversicherung vorzufahren!), KITA, CAP- Markt Bruchhausen,Bandprobe in Ettlingen, ja, und dann noch ein, zugegeben (spät-)Pubertäts-bedingter,  late night sprint zur Brasserie täglich!

 

Doch nun zurück zur Überschrift! Karlsruhe hat es, Ettlingen (noch) nicht: die praktischen und nicht teuren Abstützringe für an Ampeln wartende Radfahrer! Sie sorgen dafür, dass man bei Rot nicht absteigen muss und bei Grün schneller und besser wieder starten kann!  An den Ampeln der Knotenpunkte sowie der Hauptverkehrsachsen montiert, wären sie ein nützliches und bleibendes Symbol für die Klima-Bündnis, Stadtradeln-Kampagne Ettlingen 2015!!!DSC_2883

 

Statistik für diesen Tag: 70,3 km auf dem Tacho, 10,12 kg CO2 eingespart.

Gesamtstatistik für 3 Wochen Stadtradeln: 774,4 km auf dem Tacho, 111,51 kg CO2 eingespart und die Einsicht, auch in Zukunft das Auto möglichst wenig zu nutzen!

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Eigentlich schade…..nur noch 3 Tage Stadtradeln.

28./29.09.

Alltagsfahrten zum Einkauf nach Ettlingen

DSC_2867 und KITA  Karlsruhe. Puh, es ist windig, gegenwindig! Das Mountainbike/Kinderanhänger-Gespann will nicht so recht in Schwung kommen. Eigentlich klar: es sind noch Nobby Nic und Racing Ralph aufgezogen; Reifen die fürs Gelände optimal, aber nicht dafür gedacht sind Kinderanhänger über Asphalt zu ziehen. Zum Mittwoch werden andere Reifen aufgezogen: 60-559 Big Apple, die rollen mit 4 bar aufgepumpt fast wie Rennreifen!

Dienstag Nachmittag noch kurz mit dem Rennrad nach Karlsruhe, um die dort an vielen Ampelübergängen angebrachten Abstützringe für wartende Radfahrer zu fotografieren: So etwas wünsch ich mir für Ettlingen!

Statistik für beide Tage: 78,6 km auf dem Tacho, 11,31 kg CO2 eingespart.

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hibike – ein starkes Team!

27.09.

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Wetter und Stimmung gut, genau richtig für den ersten „Betriebsausflug“ des hibike – Teams. Nicht ganz vollzahlig (KSC-Spiel und eine Geburtstagsfeier führten leider zu 2 Absagen), dennoch: der harte Kern war dabei! Und es war immer schon ein hohes Ziel des hibike-Teams nicht nur der örtliche Einzelhandel, nein, auch die örtliche und sogar  regionale Gastronomie zu fördern! Also auf zur Tour de Vogel! Ettlingen-Durlach-Karlsruhe-Ettlingen: ein schöner Tag!DSC_2875

 

Und für die Statistik des hibike-Kontos: 8x ca.34 km!

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…mal schnell ein bestelltes Buch abholen!

24./25./26.09

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Eigentlich nichts Spektakuläres in den 3 Tagen, aber gerade der Alltag zeigt, dass nicht nur was die Umwelt angeht, das Rad im Nahbereich dem Auto überlegen ist. Da ist zB. auch der Zeitfaktor! Ruckzuck ist man mit dem Rennrad  von Bruchhausen in Ettlingen und noch schneller zurück! Mal schnell ein empfohlenes und bestelltes Buch in einer Ettlinger Buchhandlung abholen? Kein Problem! Eine gute, wasserdichte Kuriertasche und man ist für solche Jobs ideal ausgerüstet! Von besagter Buchhandlung zurück nach Bruchhausen Haustür/Haustür  unter10 Minuten ist mit dem Auto, das man ja erst aus der Tiefgarage holen muss, kaum zu toppen! DSC_2863

 

Und dem eigenen Innenleben tut Radfahren gut! Frische Luft, die Sonne scheint, Ortschaftsrat Kiefer grüßt aus dem vorbeifahrenden Lkw und sogar die Geschwindigkeitskontrolle in Bruchhausen lächelt zur Abwechslung mal in grün!

Statistik: für die 3 Tage 78,5 km; 11,29 kg CO2 Einsparung

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….die Woche Nr. 2 neigt sich entschleunigt dem Ende zu, aber die VW-Manipulationen frustrieren!

22.09

Radleralltag: „nur“ Enkeldienst.  Statistik: 21,3 km und 3,07 Kg CO2 eingespart.

23.09.

Ein Standard-Mittwoch: Einkauf, KITA-Taxi und Bandprobe. Aber akustische Jazzgitarren haben keine Kinder-Standardmaße! Statistik:32,8 km; 3,27 CO2 Einsparung.

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Die 2. Woche endet mit 282,3 km und einer CO2 Einsparung von 40,65 kg CO2.Mit Woche 1 zusammen gibt das 513 km gefahren und 73,87 kg CO2 eingespart. Eigentlich ganz ordentlich, aber wenn man dann erfährt, was durch die VW-Software-Manipulationen an mehr Schadstoffen heimlich in die Umwelt gepustet wurde, bekommt man den Frust!

 

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…..von älteren Damen, Hühnern und einem vernünftigen Hund oder : von Mountainbikern und Spaziergängern!

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Nach dem morgendlichen Einkauf steigt die Party! Feuerwehrfest in Bruchhausen! Stadtradler, Enkel, die ganze Familie sitzen alle Einsatzfahrzeuge Probe, werden nass und essen zu viel! Also: zumindest der Stadtradler schwingt  – na, ja – setzt sich aufs Mountainbike und fährt die Standardstrecke: Ettlingen -diesmal ohne Tiziano – Kreuzelberg, Höhenweg, Malsch, Hurstsee, Bruchhausen. Einzig erwähnenswertes Highlight heute: die Begegnung mit Ihnen, den Spaziergängern!   Regelmäßige Mountainbiker kennen die Abläufe, hier sind sie nochmal dokumentiert:

Ein Stadtradler – also ich – fährt auf einem breiten Weg mit leichtem Gefälle in den Ettlinger Höhen. Nein, nicht sehr schnell; eher sportlich, straff, um mit Loriot zu sprechen. Da tauchen sie auf am Horizont: 3 ältere Damen, schön über die ganze Wegbreite verteilt, jeweils mit einem Hund, Typ Tierheim, nicht angeleint.

Der Mountainbiker – also ich –  gibt Laut: „Ping!“ Keine Reaktion, war wohl noch zu weit entfernt. Also näher ´ran und nochmal: „Ping!!“ Eine der Damen nimmt das Geräusch wahr, erschrickt und gibt in einem ersten Anflug leichter Panik einen Warnlaut ab! Dieser Warnlaut macht nun aus unseren Damen – es tut mir leid, das sagen zu müssen – Hühner, aufgescheuchte Hühner!

Das links laufende Huhn – dessen Hund natürlich rechts vorne läuft – ruft ängstlich den besagten Hund zurück, wild in Richtung Tier gestikulierend. Der Hund, durch Frauchens ängstliche Stimme und ständige Standortwechsel leicht irritiert, kommt in Schlangenlinien zurückgelaufen. Das rechts laufende Huhn mit seinem natürlich links laufenden Hund verfährt ebenso, nur spiegelbildlich. Das mittlere Huhn, dessen Hund weiter entfernt an den Bäumen geschäftlich unterwegs ist, bleibt zuerst schreckensstarr stehen, wendet sich den Bruchteil einer Sekunde nach links, um dann aber doch dem Haupthuhn nach rechts zu folgen! Nur Hund Nr. 3 steht über solchen Dingen. Er hebt kurz den Kopf, überschaut die Situation mit einem Blick und macht weiter, was Hunde eben so an Bäumen machen.

Der Stadtradler – also ich – hat inzwischen auf Schritttempo heruntergebremst, schlängelt sich – einige freundliche, beruhigende Worte sprechend – zwischen drei Damen und zwei Hunden durch, um dann doch noch fast über den langen, buschigen Schwanz von Hund 1 zu fahren, der inzwischen auf Befehl seines Frauchens mitten auf dem Weg sitzt. Im Weiterfahren hört der Stadtradler noch, wie eine der Damen ärgerlich zu ihrer Freundin sagt: „Ich dachte, Du würdest….!“

Immerhin; heute ist mein Tag! Sie schimpfen nicht über mich!

Die Statistik ist auch zufrieden: 32,1 km; 4,62 kg CO2 eingespart.

 

20.09

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Wir von „PlayJazz“ haben heute Vormittag einen Auftritt in der Ettlinger Schlossgartenhalle, Genussmesse. Chris, unser Pianist packt meine Gitarre, Verstärker etc. zu seinen Sachen ins Auto, ich fahre mit dem Rad nach Ettlingen. Das Konzert läuft prima, die Akustik ist perfekt. Nach dem Auftritt fahren meine Sachen ohne mich zurück nach Bruchhausen, ich radel nach Bad Herrenalb, Dampfloktage; nicht nur der Enkel ist begeistert! Heim fahren alle mit dem Zug, Stadtradler nehmen wieder ihr Fahrrad und haben abends 52,2 km auf TachoDSC_2854

Die Bad Herrenalb-Tour gestern war spontan: „Es lebe das km-Konto des hibike-Teams!“ Geplant für heute war jedoch die Tour de Murg von Freudenstadt nach Ettlingen, gemeinsam mit Freund Frank aus der Pfalz! Also nochmal.“ Es lebe das km-Konto des hibike-Teams!“ Weitere 93,7 km und 13,49 kg CO2 Ersparnis!

 

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…urban biking!

Do. 17.09.

Eigentlich ein normaler Rad-Tag mit Dienst nach Vorschrift (Enkel-und Einkaufseinsatz)., wenn da nicht das Wetter wäre! Es regnet in Strömen! Nun, mein Biker-Outfit ist schon oft Regen getestet und bewährt. Aber der Kinderanhänger, wird er den Duschtest bestehen? Eine Leerfahrt nach Karlsruhe , mit Kind zurück plus Einkauf im CAP-Markt macht 30,2 km durch Regen und Pfützen! Test bestanden, zumindest von oben! Von unten gelangt aber doch etwas Spritzwasser durch die Abflussöffnung(!)  der Bodenplane ins Innere. Aber alles noch im grünen Bereich!

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Fr. 18.09

Heute werden mal neue Wege beschritten oder besser: beradelt.  Mit dem Rad durch die Landeshauptstadt! Zur Geburtstagsfeier der Stuttgarter Enkelin ergibt sich als ohne-Auto-Radler die Frage: wie hinkommen? Der Sohn wohnt oben am Berg, vom Stuttgarter Hbf mit 2 Bus-Linien/Umsteigen erreichbar. Also nehme ich lieber mein Moutainbike mit, schließlich bin ich Stadtradler! Auf geht´s! Die Geschenke passen so gerade in den großen Deuter-Rucksack!  Mit dem Rad -wie so oft- zum Bahnhof Bruchhausen, Rad und ich im Zug nach Karlsruhe und umsteigen in den Regionalexpress nach Stuttgart, die Fahrradmitnahme ist ja kostenlos!  In Stuttgart kurze Orientierung, ich bin hier noch nicht so oft Rad gefahren! Doch Biker/innen – vor allem die mit Rucksäcken und Gepäcktaschen –  helfen sich! Eine Radlerin mit Trekking-Rad und klassischen roten Ortlieb-Taschen, frägt mich, ob sie helfen kann, zeigt mir den Weg und hinein geht´s ins Großstadt-Getümmel!  Ganz schön hügelig hier! In 20 Minuten bin ich am Ziel, das hätte mit Bussen und Umsteigen länger gedauert! Abends auf dem Rückweg im Schuss Downhill dauert es nur  8 Minuten zurück zum Stuttgarter Hauptbahnhof! Ab nach Karlsruhe und von dort in entschleunigter nächtlicher Radfahrt zurück nach Bruchhausen.

Statistik für beide Tage: 50,4 km und 7,23 kg CO2 eingespart!

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Mi. 16.09. Ende 1.Woche: 230,7 km; 33,22 kg CO2 Ersparnis!

Die 1. Stadtradeln-Woche endet nach Plan: Enkel mit Fahrradanhänger in der Karlsruher KITA abholen und in Bruchhausen Spiel mit dem gleichaltrigen Enkel vom Nachbarn. Der ist übrigens auch im hibike-Team….also der Nachbar, nicht der Enkel!

Abends dann für mich Bandprobe mit „PlayJazz“ in Ettlingen. Das Auto darf ja nicht angerührt werden. Also: die dicke Jazz-Gitarre plus Noten und Zubehör in den Kinderanhänger! Passt nicht ganz und regnen tut s auch noch, aber mit etwas gutem Willen und einer Plastik-Plane wird auch dieser Einsatz ohne Auto erfolgreich abgeschlossen! Statistik: 43 km; 6,2 kg CO220150903_155712 eingespart.

Die 1. Woche Stadtradeln ist geschafft und ich bin erleichtert!  230,7 km geradelt, 33,22 kg CO2 eingespart und 1,8 kg abgenommen!

PS. Das Foto wurde zu Beginn der Aktion aufgenommen!

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Di. 15.09. Einsatz für Familie, Team und V..äh .. Klimaschutz

Der  Tag beginnt mit einer Fahrt ins Diakonissenkrankenhaus Rüppurr. 8.00 Uhr, Krankenbesuch bei unserer Team-Kapitänin Helga. Sie ist traurig, dass das Radeln im hibike-Team ohne sie stattfinden muss!

Nachmittags zum Enkeldienst nach Karlsruhe. Es ist doch erstaunlich, wie sich innerörtliche Anhänger-Fahrten in einer Stadt addieren. Allein die Rundfahrt in Karlsruhe (Schlossgarten, KA300, Baustellen, Günther-Klotz-Anlage, Abenteuerspielplatz) bringen über 10 km auf den Tacho! So schließt die Statistik am Abend mit 56,2 km; DSC_28118,09 kg CO2 Ersparnis und einem geschrotteten Kinderanhänger-Rücklicht.

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