Über Manfred Petersen

STADTRADLER-STAR 2015 in Rotenburg (Wümme)

Es ist geschafft und hat sich gelohnt!

Nun sind die drei Wochen abgeradelt und man zieht seine eigene Bilanz: Eindrucksvoll war meine Ankunft am ersten Radeltag in Marxen am Berge, die herzliche Begrüßung durch meine Verwandten nach dem Eröffnungsradeln in Waffensen. Zu den neuen Erkenntnissen muss ich sagen, es geht nicht nur ohne Auto, mir hat auch kein Bus und keine Bahn gefehlt, owohl man darauf hätte zurückgreifen können. Die Erfahrung, wenn man bei schlechtem Wetter,  aufgeweichten Sandwegen und starker Steigungen außer Atem war, fragt man sich schon, warum man sich das antut. Doch das war schnell vergessen, wenn man sein Ziel erreicht hatte.

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Auf dem Foto kann man sehen, wie der Bewuchs vor der Garage zunimmt, wenn sie nicht geöffnet und befahren wird.

Dass ich es geschafft habe, unter die ersten 15 der insgesamt 125 Stadradler-Stars zu kommen, hätte ich selbst nicht gedacht. Neuerdings sagt mein Freund Kuno: „Wenn man jetzt mit Manfred fährt, hat man stets den Wind von vorn“. Diese eigene Leistungssteigerung bemerkt man selbst gar nicht so sehr.

Es hat sich einfach gelohnt, mitgeradelt zu sein!

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Wie schnell die Zeit vergeht

Nun ist die zweite Woche auch schon fast geschafft. Immer wieder werde ich gefragt, wie ich denn ohne Autonutzung zurechkomme. Antwort sodann: probier es im nächsten Jahr doch selber einmal aus! Mir macht das Radeln inzwischen richtig Spaß. Muss ich doch nicht überlegen, ob ich mein Auto oder mein Fahrrad nutzen will.

Obwohl diese Woche witterungsmäßig ja nicht unbedingt so toll war, hatten wir Freunde zu Besuch. Mit denen sind wir natürlich geradelt. Sie waren übrigens sehr beeindruckt von unserer schönen Umgebung mit dem gut ausgebauten Wegenetz in der Region Rotenburg(Wümme).

Am letzten Wochenende hatte ich trotz „unplattbarer Reifen“ jedoch plötzlich eine Reifenpanne. Beim Abfahren beider Wümme-Radwege bis nach Bremen hatte ich nach der Mittagspause in Borgfeld den Vorderreifen platt. Nochmaliges aufpumpen des Reifens hielt nicht lange. Zum Glück hatte ich einen Ersatzschlauch dabei. Ein im Januar 2015

Reifenpanne

aufgelegter neuer Schlauch der Fa. Schwalbe war mangelhaft und war schon damals unbemerkt geflickt. Es lohnt sich also, stets einen Reserveschlauch und gutes Flickzeug mitzuführen. Auch wenn man „unplattbar“ unterwegs ist.

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Fahrt in die Lüneburger Heide

Gleich nach der Eröffnungstour zum Mehrgenerationenhaus in Waffensen am Samstag bin ich zu Familientreffen in die Lüneburger Heide geradelt. Bei viel Regen und starkem Gegenwind waren auf sandigen Wegen Kraft und Ausdauer gefragt. Aber ich war nach 94 km Gesamtstrecke gut angekommen und wurde dort mit Kaffee und Kuchen gut versorgt.

Leider hat mein neuer Tachometer bereits auf der ersten Fahrt seinen Dienst nicht korrekt erwiesen, sodass ich den tatsächlich gefahrenen Kilometerstand damit nicht ermitteln konnte. Aber der bereits vorhandene Wegstreckenzähler hat die Strecke genau erfasst.

Am Montag bin ich dann ab Wilsede die Alternativroute des Wümme-Radweges wieder nach Hause gefahren. Neben schön blühender Heide und gutem Wetter habe ich unterwegs auch kulturelles und zeitgeschichtliches entdeckt.

Stein zu Ehren des Heidedichters Fridrich Freudenthal

Stein zu Ehren des Heidedichters Friedrich Freudenthal bei Todtshorn

Mittwoch begann eine Tour auf der Nordseite des Wümme-Radweges wiederum in die Heide. Ab Wilsede war es dann die Südroute. Herrliche Landschaften und teils einsame Flurwege waren zu durchfahren, aber die Gesamtstrecke betrug 120 km!

Heute, am Freitag, ist schon die erste Woche herum. Ich war auf der Bachroute nach Visselhövede unterwegs und habe meine ersten 500 km absolviert.

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Beginn Stadtradeln in Rotenburg

Endlich ist es soweit! Ich bin schon ein wenig gespannt. Bereits seit Längerem habe ich meinen PKW ungenutzt in der Garage stehen. Das geht ganz gut.

Spannend wird aber sogleich das erste Wochenende! Nach der Eröffnungsveranstaltung stehen nämlich noch zwei Familientreffen in der Lüneburger Heide an. Da ich meine Teilnahme zu den Treffen seit Langem zugesagt hatte, werde ich jetzt mit meinem Fahrrad dorthinfahren (80 km in der Nähe von Amelinghausen). Mal sehen, wie ich mit den Radwegen durch den Naturpark (Mullersand) zurechtkomme. Sonntag dann das „Petersen-Treffen“ in Salzhausen, meinem Heimatort.

Am Montag möchte ich größtenteils den Wümmeradweg bis nach Hause nutzen.

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