Über Antje Liebelt

STADTRADLER-STAR 2015 in Rotenburg (Wümme)

Mit dem Rad auf der Überholspur

DSCI0245Herrlich! Wenn man daran rechts vorbei radeln kann.
Das ist einer der Gründe, warum ich auch nach dem Stadtradeln weiter stadtradel.
Mag sein, dass ich nicht meine Kilometerhöchstleistung abgeliefert habe. Aber ich bin genau das mit dem Rad gefahren, was man so als Familienorganisator zu fahren hat. Also keine Extratouren.Und ganz ehrlich: es sind ja gerade die Kurzstrecken, die – mit dem Auto gefahren – besonders umweltschädlich sind.

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Nass bis auf die Haut

DSCI0229Böah! Klarer Fall von Fehleinschätzung der Wetterentwicklung. Ist ja nicht so, dass ich keine Regenausrüstung hätte….
Dabei hatte in der Vergangenheit eigentlich die Erfahrung gemacht, dass man gar nicht so oft beim Radfahren durchregnet wie allgemein angenommen. Als ich noch nicht in Rotenburg, sondern in Hannover wohnte, bin ich auf meinem damaligen Arbeitsweg (der immerhin respektable 25 Kilometer lang war – hin und zurück – Ich saß also täglich fast 2 Stunden des Tages auf dem Sattel) höchstens 2 bis 3 mal im Jahr richtig nass geworden. Anders in Rotenburg: noch nie war ich so oft Modell „Begossener Pudel“ wie hier. Obwohl ich nur wenige Minuten pro Tag radele. Ich weiß auch nicht, aber ist es jemanden außer mir auch schon mal aufgefallen, dass es hier gerne um die Mittagszeit herum regnet? So zwischen 11 und 13 Uhr? Und zwar exakt genau dann wenn man die Kinder vom Kindergarten abzuholen hat? Oder noch schnell die fehlende Ingredienz für´s Mittagessen holen muß?

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Mit dem Rad in die Notaufnahme

Wieder bloß 4 km.Aber das kam so: Eigentlich hatte ich heute etwas ganz Anderes vor, doch dann knickte mein Finger um (NICHT beim Radfahren!) und eine Sehne riss hörbar ab. Also ab ins Krankenhaus. Da der Schmerz erträglich war- nicht mit Blaulicht, sondern mit dem Rad!

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Familien Pendel

Hach! Erst 54 km….Also nix mit Kilometer-Königin. Wohl eher: Königin der Kurzstrecke. Herrin des Hin-und-Hers, Zarin des Zwischenstopps. (mehr Alliterationen fallen mir dazu nicht ein). Jedenfalls hielt ich auf meiner 5 Kilometer Stadtstrecke 6 mal an: Bank, Buchladen, Bibliothek, Korbhandel, Schlachter, Kinderboutique. Mein Mann merkte zärtlich an, dass ich trotz oder wegen meiner langen Reihe an Besorgungen dabei das Brot vergessen hätte. Oh – nochmal los…
Aber – und das muss hier auch mal gesagt sein – fast meine ganzen Nachbarinnen, die Ähnliches auf dem Zettel haben, hätten hierfür das Auto genommen. Mit kaltem (bzw. nicht warm werden könnendem) Motor und dadurch mit einem Spritverbrauch von bis zu 15 l/km. Na, DAS muss sich ein Sparfuchs mal auf der Zunge zergehen lassen….

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Einkaufs-Tetris

Also: eine Auszeichnung für die meisten Kilometer werde ich wohl nicht kriegen. Dafür sind die Distanzen einfach zu kurz. Heute nur 9 km. Und da sind schon die „Ich bring meine Tochter zu ihrer Freundin“-Fahrt, Einkaufstour und die Fahrt zur Shiatsu Massage drin. Die Massage brauchte ich also nicht wegen akuter Überanstrengung, sondern war schon ein lange zuvor angesetzter Termin.

Einkaufstour sieht dann so aus: siehe Bild (für den Fall, dass es mir gelungen sein sollte es einzustellen) Tetra Packs kommen ins Körbchen, die 16 kg anderes Gekruschel landen im 80l Rucksack auf dem Rücken. Für Leute ohne Kinder: Daran, dass die Milchpackungen umkippen können, lässt sich erkennen, dass es sich hierbei nicht um den großen Wocheneinkauf handelt, sondern lediglich die Versorgung für die nächsten 2 – 3 Tage sichert. Größere Einkäufe werden mit dem ehemaligen Kinderanhänger abtransportiert.

Vor 3 Tagen hatte ich versehentlich einen zu kleinen Rucksack dabei und einen etwas größeren Einkauf getätigt. Himmel! Das war das reinste Einkaufs-Verstau-Tetris-Spiel gewesen! Zum Glück hatte ich auf das Kilo Möhren verzichtet, sonst wäre ich gescheitert. Mein Nachbar kam am Laden vorbei und bot mir ungefragt Hilfe an. Aber dank der fehlenden Möhren schaffte ich es doch noch allein. DAS wäre ein Foto wert gewesen! Aber da war ja noch nicht Stadtradeln!DSCI0205

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Das Komplizierteste am Radfahren ist das Schreiben eines blogs….

Also bis ich erstmal alle Menüfunktionen der Internetplattform gecheckt habe….da vergehen schon mal 2 Tage. Immerhin habe ich heute morgen den nagelneuen Kilometerzähler am Rad installiert und gleich mal Probe gefahren, ob er auch genau das anzeigt, was ich erwarte. Tut er. Und damit kann auch ich jetzt hoffentlich ins offizielle Stadtradeln einsteigen.

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