Über Thomas Löffler

STADTRADLER-STAR 2015 im Landkreis Nürnberger Land

Vorbei …

Laufer_Stoerche Kunigundenfest_Probe Rest_nach_EisHeute der letzte Tag als Stadtradler-Star! Heiß war es die letzten Tage und manchmal hätte ich mir unterwegs eine Klimaanlage gewünscht.

Aber richtig vermisst habe ich das Auto nicht. Man muss allerdings anders organisieren und sich in manchen Dingen umstellen. Spontan und schnell mal eben große Strecken zurücklegen geht halt nicht. Letztendlich aber macht das Radfahren gelassener und man kommt geistig entspannter an.

Ohne Stadtradeln, das mich dazu gebracht hat wirklich fast alles mit dem Rad zurückzulegen, hätte ich manche Strecke mit der Bahn zurückgelegt. Das wäre sicherlich noch erholsamer gewesen, ist aber auch ein guter Plan für die Zukunft. Getränkekauf, Grünzeug zum Wertstoffhof: dafür braucht es jetzt nicht mehr zwangsweise ein Auto :-).

Die Bilder zeigen die Jungstörche von Lauf, die Probe zum beginnenden Kunigundenfest am Marktplatz und die Reste der Eisbecher, die wir uns als Belohnung zum Ende des Stadtradel-Zeitraums gegönnt haben. Wie gesagt: heiß genug war es ja heute.

Ich wünsche allen Stadtradel-Teilnehmern und insbesondere den zukünftigen Stadtradler Stars noch eine schöne Radel-Zeit und viele tolle Momente auf und mit dem Fahrrad!

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Stau und Feierabendtour

Ein Stadtradel-Star-Kollege aus Buchholz schrieb, dass heute der Verkehr so schlimm war. Das kann ich sogar für den Nürnberger Raum bestätigen! Liegt es daran, dass bald Vollmond ist 🙂 ? Mitten unter der Woche Stau auf Nebenstraßen und aus jeder – wirklich jeder – Seitenstraße kommt auch noch ein Auto. Leute! Fahrt Fahrrad! Ihr verpasst was!

Nach der Tour zur Arbeit mit dem Rennrad nach Erlangen, ging es noch zur ADFC Feierabendtour nach Hersbruck. Nachdem die S-Bahn von Nürnberg mal wieder ausgefallen ist, waren „nur“ altbekannte Gesichter da. Aber für die gab es etwas Besonderes: nach einer gemütlichen Runde um den Happurger Stausee und den Hersbrucker Baggersee ging es zu einer spontanen Brotzeit im Hersbrucker Rosengarten! Was habe ich geschrieben? Leute! Fahrt Fahrrad! Ihr habt schon etwas verpasst 🙂 !

Heiß, heißer, am heißesten… Es ist notwendig, viel Wasser mitzuführen und notfalls einen der Trinkwasserbrunnen zum Nachfüllen anzusteuern. Und der Biergarten am Abend macht dann um so mehr Freude. Warme 101 km waren es neben der Arbeit heute …

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Biergarten- und Feierabendtouren

Sonntag: die 12. ADFC Biergartentour hat bei Super Radelwetter wieder viel Spaß gemacht. Ein Cafe mit tollem Kuchen besucht, lecker Mittag gegessen und am Ende nochmal in einen Biergarten. Dazwischen noch an vielen Biergärten vorbei gefahren.

Dienstag (heute): Feierabendtour in Feucht. Schon eher eine Herausforderung: nicht das Mitfahren, sondern das Hinkommen. Zuerst mit dem Rad zur Arbeit, Nachmittag mit der Bahn nach Feucht und danach mit dem Rad nach Hause.

Als Bahn hatte ich die vorhergehende erwischt, da diese genug Verspätung hatte. Anschluß und Weiterfahrt in Nürnberg dann problemlos. Witzig: in Nürnberg bin ich in ein Fahrradabteil: 5 Klappsitze links und 5 Klappsitze rechts. Vier Personen gehen vor mir rein und rated mal, wo sie sich hinsetzen! In die vier Ecken mit jeweils drei Klappsitzen Platz dazwischen 🙂 Ein Fahrrad braucht aber vier Klappsitze! Waren aber alle sehr nett und haben eine Seite frei gemacht, nachdem ich grinsend in die Runde schaute. Danke!!!

Die Fahrt nach Hause war dann schon sehr ermüdend, langsam werden die Beine schwer… aber morgen ist wieder Feierabendtour in Hersbruck: Rad zur Arbeit, nach Hause, Rad wechseln, hinradeln, herumradeln, zurück radeln und ins Bett fallen 🙂 Das Wetter ist super für alle Biergartenbesuche !!!

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Mit dem Rad — Gartenabfälle

Am Freitag war ein neuer Versuch dran, das Auto stehen zu leinkaufen1assen. Grünschnitt aus dem Garten muss bei uns zum Wertstoffhof (ca. 3,5 km entfernt) zum Kompostieren gebracht werden. Was wir also nicht selbst verwerten konnten, musste weg. Aber wie ohne Auto? Da kommt wieder der Fahrradanhänger zum Einsatz, den ich auch für die Getränke verwendet hatte. Praktisch: die vordere und hintere Bordwand kann entfernt werden, damit haben zwei große Gartensäcke Platz. Ein paar Spanngummis sorgen für die Stabilität, die Stützlast muss noch etwas austariert werden. Fazit: geht …

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Noch mehr Laster :-)

fridolinHier noch ein Lastenrad aus Nürnberg, das ich gestern beim ADFC Mitgliederfest gefunden habe (ja die Radler können ganz schön lustig sein, Olaf vielen Dank für die Musik- und Tanzbeschaffung :-)).

Anderes Modell, andere Konstruktion, mit dem Vorteil, dass man nicht so leicht umfallen kann. Aber die Wegstrecke sollte man kennen, sonst bleibt man zwischen zwei Pfosten hängen :-), auch wenn es keine Überbreite hat.

Zum Mitgliederfest ging es mit Faltrad und Bahn, um etwas von der Woche zu regenerieren. Kleiner Schreck am Bahnhof: Schienenersatzverkehr in der Nacht, aber einmal die Stunde doch eine S-Bahn …

Heute habe ich eine ADFC E-Bike Tour ins nördliche Nürnberger Land geleitet, aber vergessen den Akku vorher zu laden 🙂 (vielen Dank an den Gasthof Singer in Hormersdorf für die gute Verpflegung und das Aufladen meines Akkus ;-)). Ich wollte ja auch für die kommenden „normalen“ Touren trainieren. Super Stimmung, vielen Dank an die tollen Teilnehmer 😉 und Tanja und Achim von E-Bike Maass für die Begleitung. Allen hat es sichtbar Spaß gemacht, auch wenn es kühl und regnerisch war.

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Getränke einkaufen mit dem Rad

einkaufen1 einkaufen2Heute stand nach der Fahrt zur Arbeit mit dem Rad noch Getränke kaufen an. Nein, wir haben uns nicht noch schnell vorher mit Vorräten eingedeckt, das wäre ja nicht realistisch.

Einen Fahrradanhänger wollte ich schon länger und er sollte vier Saftkisten plus einige Getränke-Tetrapaks transportieren können. Geworden ist es ein Roland Carrie m big. Durchaus empfehlenswert, den gibt es auch in etwas kleiner. Zweites Kriterium war, dass auch Gartensäcke mit Grünzeug Platz finden. Daher die größere Variante mit etwas mehr Spurbreite. Wer  es nachmessen will: 8 Saftkisten gehn hinein. Und dann rollt er los auf BigApple Reifen.

5 km Entfernung bis zum Getränkemarkt (ok wäre ich nicht so wählerisch… :-)), also Leergut aufgeladen und … Ladungssicherung nicht vergessen! Den Tipp hatte ich schon mal im Internet gelesen und es ist auch absolut berechtigt. Ebenso die Wahl des Luftdrucks in den Reifen, den man zur entsprechenden Federung variieren kann (vorher natürlich :-)). Ein Spanngurt hält die Kisten an Ort und Stelle, sonst passt während der Fahrt plötzlich die Stützlast auf der Kupplung nicht mehr (das ist beim Auto auch nicht anders).

Zum Getränkemarkt hin fährt es sich – mal abgesehen von den bescheuerten Bordsteinkanten an jeder Querung (die Städte und Gemeinden können das halt nicht) – problemlos. Schlaglöchern und Wurzelaufbrüchen sollte man ausweichen und ausreichend Abstand zum Bordstein halten.

Nach Hause bewährt sich die berggängige Übersetzung: 4 Saftkisten = 24 kg, 7*1,5L = 10,5 kg zusammen 34,5 kg plus Flaschen und Kastengewicht. Vermutlich knapp unter 40 kg (einen leeren Kasten habe ich noch nicht gewogen). Das zieht bergauf ganz schön rückwärts und schiebt bergab nicht schlecht – gute Bremsen absolut notwendig!

Ergebnis: absolut alltagstauglich wenn die Wege taugen. Bei Holperstrecken sollte man vorsichtig mit kohlensäurehaltigen Getränken sein, sonst fliegt der Verschluß weg :-)…

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Ein harter Tag …

Heute kein Arbeitstag, aber Termin in Feucht (22 km Entfernung) zur Verkehrsschau. Beim Losfahren hat es leicht geregnet und es wurde immer mehr. Ich glaube, dass ich heute normalerweise auf das Auto umgestiegen wäre.

Dennoch: ich hatte vor anschließend an den Termin eine Runde zu drehen und den Süden des Landkreises Nürnberger Land mal wieder zu erforschen. Nachdem ich schon mal nass war, bin ich tatsächlich weitergeradelt. Und ich habe es nicht bereut …

Wem Orte wie Stöckelsberg, Traunfeld, Waller und Lieritzhofen nichts sagen, der sollte mal eine Tour dorthin machen und über Thalheim zum Happurger Stausee radeln. Wenn jetzt noch schönes Wetter gewesen wäre, dann hätte ich auch ein Foto gemacht 🙂

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Auf dem Weg zur Arbeit …

20150617da kann man was erleben!

Heute waren alle Verkehrsteilnehmer recht unentspannt auf den Straßen (also auch Autos gegen Autos 🙂 ). Die Summe für heute:

  • Eine Mülltonne mitten am Radweg,
  • ein Auto das einfach über den Radweg quert und mich zu einer Vollbremsung zwingt,
  • ein ungeeignetes Radwegende, das für Verwirrung sorgt und damit wahrscheinlich besonders sicher ist,
  • ein Auto das mich abgedrängt hat (vielen Dank an das weiße Mini Cabrio 🙁 )
  • und zu guter Letzt noch zwei Damen, die ratschend an der Ampel stehen, links über die Ampel wollen und mit ihren Fahrrädern jegliches Durchkommen geradeaus verhindern.

Damit ist das Durchschnittssoll des Monats Juni mehr als erreicht! Aber wie gesagt, das hat nicht nur die Radfahrer betroffen, aber ich kenne das nur nach Tagen mit Vollmond 🙂

Die schönen Dinge: am Montag mit dem Rennrad in die Arbeit, am Abend um 18 Uhr  noch eine ADFC Tourenvorbereitung (70km) im schönen Nürnberger Land. Das allerdings mit dem Pedelec 🙂 Am Dienstag bei Sonne/Wolken Mix wieder die 25 km in die Arbeit (siehe Bild oben), aber die Beine waren schon ein bisserl schwer, daher Pedelec. Und heute wieder mit dem Rennrad ein bisschen in die Arbeit cruisen – nur mit der Entspannung war es nichts – siehe oben.

Noch etwas Satirisches auf www.vgn.de:
„S1: Schienenersatzverkehr Fürth – Erlangen vom 13. bis 26. Juni 2015“ und gleich daneben: „Eine Auswahl aufregender Impressionen zeigen wir Ihnen hier…“. Die brauche ich nicht mehr, die aufregende Impression steht links davon. Wenn mich etwas aufregt, dann sind das die dauernden Baustellen / Streiks auf meiner Strecke. Die Bahn wäre das alternative Transportmittel, aber nur mit Faltradmitnahme und vernünftiger Zeit. Aber bei Schienenersatzverkehr, öfter umsteigen (viel Glück mit dem Anschluß) und mehr als 1 Std 30 Minuten einfach (mit dem Fahrrad sind es 50 Minuten!) ist das indiskutabel. Liebe Bahn: wir brauchen zuverlässigen Transport in die Arbeit!!!

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Stadtradeln – das erste Wochenende

LastenradDer erste Tag ohne Auto und gleich die erste Herausforderung. Einen Infostand 15 km entfernt mit Material versorgen, das 20 km in der anderen Richtung lagert. Eigentlich hatte ich vor, den kompletten Transport mit einem geliehenen Lastenrad und dem eigenen Anhänger zu erledigen. Aber ich wurde von der Realität eingeholt: es war einfach zu viel. Also hat jemand anderes das Material transportiert, aber auf das Erlebnis ein Lastenrad mit Anhänger zu fahren wollte ich nicht verzichten! Und ein bisschen was habe ich mir zum Transport aufgehoben!

Auch wenn ich ein paar Startschwierigkeiten hatte, hat es tierisch Spaß gemacht! Bei uns in der Gegend ist ein Lastenrad etwas ganz Besonderes und hat die Blicke auf sich gezogen!

Am Samstag Abend ging es erst nach Hause und dann auf das E-Bike um das (gebrachte) Material wieder zurückzubringen. CO2 haben wir durch das Transportieren lassen nicht gespart, aber witzig war es :-).

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