Über Michael Lummel

STADTRADLER-STAR 2015 und Schulleiter Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg

Es ist geschafft!

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622 Kilometer mit dem Rad in 3 Wochen und ganz ohne Auto – es ist geschafft!

Für mich war es eigentlich gar nicht so schwer, auf das Auto zu verzichten. Problematischer war es für meine Familie, vor allem meine Frau. Manch einen Familien- bzw. Papa-Dienst konnte ich nicht erfüllen, weil man dazu Autofahren muss. Zum Beispiel die zehnjährige Tochter um 22.30 Uhr von einer Musical-Aufführung abholen. Da kann mal wohl kaum sagen, Kleine, jetzt fährst du mal schön mit dem Stadtradel-Star die knapp 100 Höhenmeter noch mit der Geige auf dem Rücken mit dem Rad nach Hause. Und schon muss wieder die Mama den Dienst übernehmen. In diesem Sinne, vielen Dank an meine Familie, vor allem meine Frau, für Euer Verständnis. Das Auto immer wieder zu benutzen ist halt doch ein Segen.

Bedanken wollte ich mich auch bei meinen sportlichen Schülern und Lehrern am Friedrich-Dessauer Gymnasium, die mich immer wieder angespornt und nachgefragt haben. „Und wieviele Kilometer haben Sie jetzt, Herr Lummel?“ Manch einer hat der Ehrgeiz gepackt, wie Jonas, der noch am letzten Wochenende nach Miltenberg geradelt ist und zurück, um auf insg. 588km zu kommen. Ein sportliches Gymnasium eben!

Danke auch an die Autofahrer (die eben nicht der natürliche Feind des Radfahrers sind)! Danke, dass die Allermeisten wirklich mit Verständnis überholen und ich bei all den tausenden von Kilometern von zu Hause zur Arbeit noch nie in einen Unfall verwickelt wurde!

Insgesamt war´s eine tolle Erfahrung. Gleichzeitig bin ich froh (und meine Familie auch!), dass ich nun wieder flexibel entscheiden kann, ob ich nicht doch mal schnell das Auto benutzen kann.

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Durchhalten!

4.7. Ein schnelles Sprint-Training steht auf dem Programm! Der Niedernberger Churfranken-Triathlon steht vor der Tür. Hitze hin oder her. Früh um 9.00 Uhr geht´s ja noch. Ein paar schnelle Bergsprints sollen für Spritzigkeit sorgen. Puls über 170 über ein paar Minuten, Spaß fühlt sich anders an.

Fazit: 30km

5.7.  Gemütliches Alltagsradeln mit den Kids zur Eisdiele etc.

Fazit: 7 km

6.7. Wahnsinnshitze bis zu 34 Grad. Um 6.15 Uhr geht´s los, bevor es später unerträglich wird. 40km zur Arbeit mit dem Rad. Bis kurz vor 18.00 Uhr muss ich aber nochmal zum Niederberger Ausdauer Shop. Letzte Vorbereitungen für den Triathlon. Mist! Geht nur mit dem Rad. Und dann muss ich noch in Klingenberg etwas für meine Tochter besorgen. Auch mit dem Rad. Hitze hin oder her.

Fazit: 70km

7.7.- 9.7. Regeneration steht auf dem Programm. Aber mit dem Rad zum Zug geht allemal. Am 7.7. hab ich ganz schön Kopfschmerzen von der tierischen Hitze am Vortag und von den 70km.

Fazit: 34

10.7. Ich hole die Startunterlagen zum Triathlon in Niedernberg ab. Und schon sind´s wieder 40km

Fazit: 40km

11.7. Mit den Kindern mal hierhin und dorthin macht insg. 7km.

Fazit 7km

12.7. Endlich Triathlon! Etliche sportliche FDGler sind am Start. Puh! Irgendwie hab´ ich dieses Mal schwerer Beine als sonst. Schwimmen super (neue Bestzeit), Radfahren in der Ebene ganz gut, aber am Berg der Wahrheit verfluche ich jedes meiner 90kg. Insgesamt leicht schwächelnde Radelzeit mit einem Schnitt knapp unter 30km/h bei sehr kurviger und bergiger Strecke. Bei abschließenden Laufen hab ich nur noch schwere Beine, schwache Zeit. Schön war, dass die jungen FDGler aus der 11. Jahrgangsstufe alle um mich herum waren zum Schluss. Ich Platz 57, Marvin, Elias und Torge auf 55, 58 und 59. Anschließend bin ich noch heimgeradelt, mit Eis-Pause in Obernburg

Fazit 70km

 

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Was für eine Hitze

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1.7.

Basis-Paket mit 10km zur Arbeit. Später Nachmittag Schwimmbad mit Tochter Neela und Schwimmeinheit (1km) als Training für Triathlon. Abends noch kleine Tochter vom Theater abgeholt, alles mit Rad.

Tagesfazit 17km

 

2.7.

Puh!!! Was für eine Hitze! Ich bin mal lieber schon um 6.20 Uhr meine 40km zur Arbeit gefahren, weil das heute Nachmittag bei 37 Grad wohl zu heftig ist.

Nach dem Radfahren ging´s natürlich erst mal zum Duschen und Anzug Anziehen (s. Bild).

Tagesfazit: 45km

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ein schönes Radwochenende

27.6.
Natürlich wollten meine Kinder nach AB auf´s Volksfest. Also mit den Rädern zum Bahnhof und in den Zug, und vom Bahnhof auf dem Rad zum Volksfest. Anschließend noch eine kleine Radtour nach Obernau in die Eisdiele und weiter nach Sulzbach zum Zug.
Fazit: 17km
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28.6.
Ein kurzes knackiges Rennrad-Training für den Niedernberger Triathlon, am Berg mit bis zu 183er Puls
Abends noch mit dem Rad in ein Konzert + Chorprobe
Fazit: 60km
29.6.
das gewöhnliches Basis-Paket mit dem Rad zum Zug etc.

Fazit: 10km
30.6.
Oh weh! Die Hitze schlägt zu! Muss um 18.00 Uhr in Erlenbach sein, dann um 19.30 Uhr wieder am FDG bei Elternbeiratssitzung und dann noch nach Hause.
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Fazit: 85km

 

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Die ersten 122 Kilometer sind zurückgelegt

22.6. Verregneter Beginn! Bei Dauerregen habe ich die Minimalversion gewählt. Mit Fahrrad 1 von zu Hause zum Bahnhof in Miltenberg. Vom Bahnhof AB mit Fahrrad 2 ins Friedrich-Dessauer Gymnasium und abends wieder zurück. Zwischenzeitig noch zur netten Einführung der Stadtradelaktion durch den OB auf dem Volksfest. Mehrmals tropfnass! Trotz oder wegen Regelkleidung. Von außen Regen, von innen verschwitzt, so komme ich pitschnass abends nach Hause
Fazit 12 Tageskilometer

23.6. Ich fahre mit dem Rennrad los, fühle mich aber platt von den beiden letzten Trainingswochen (450km Rennrad) und steige in Klingenberg in den Zug.
Fazit 22 Tageskilometer

24.6. Unspektakulärer Radtag, mit dem Rad zum Zug und dann ab ins Staatsministerium nach München
Fazit: 5 Tageskilometer

25.6. Endlich fühle ich mich wieder einigermaßen fit. Nachmittags fahre ich vom Dessauer Gymnasium erst zum Radgeschäft nach Hösbach und dann die Spessart Runde über Mespelbrunn, Eschau, Monbrunn bis nach Hause in Miltenberg.
Fazit: 61 Tageskilometer

26.6. Heute würde ich gerne schwach werden und das Auto nehmen. Gleich fahre ich vom Dessauer Gymnasium zum Abi-Ball nach Stockstadt und dann nachts zurück zur Schule, um mich umzuziehen und zum Zug zu fahren. Ächz! Ein Auto würde alles erleichtern, aber das geht eben nicht …
Fazit: 22 Tageskilometer

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