Über Sabine Gerken

STADTRADLER-STAR 2014 in Gau-Algesheim

Das Wetter macht mit!

Zum Glück macht das Wetter mit, und ich wurde erst zweimal geduscht. Diese Woche zum Arzt, in den Aldi, zur Arbeit, alles kein Problem. Nur daß ich am Montag  nicht zum Binger Winzerfest konnte, das hat mich ein wenig frustriert. Aber das Wetter war so unbeständig und die unbeleuchtete Strecke dorthin, ließ mich zuhause bleiben.  Viel Auto gefahren bin ich nie. Meine Kollegin rechnete mir vor ca. 12 Jahren aus, dass ich in der Woche mehr jogge, als Auto fahre.

Seit ich Kinder habe, hat sich das etwas geändert. Die meisten Fahrten sind für die Kinder. Diese musste nun alle mein armer Vater übernehmen, der sich glücklicherweise im Ruhestand befindet. Nur dienstlich kam ich nun an meine Grenzen. Eine dienstliche Fahrt nach Hermeskeil war einfach nicht ohne Auto zu schaffen. Zunächst war ich noch guter Dinge, zumal die dienstliche Veranstaltung am Bahnhof in Hermeskeil sein sollte. Doch spätestens beim Blick in die Bahnauskunft, wurde mir klar, dass ich hier das Auto nehmen muß. Wollte ich pünktlich dort ankommen, müsste ich abends um 22:00 Uhr meine Reise antreten. Erst ein Stück mit dem Zug, dort mehrere Stunden auf einem  Bahnhof tief im Hunsrück verharren und danach mit dem Bus weiter und totmüde viel zu früh dort ankommen. Nein, manchmal geht es also doch nicht ohne Auto. Schade! Da gilt es wohl auch nicht, dass ich bereits einen Tag früher angefangen hatte, nicht Auto zu fahren.Trotzdem will ich weiterhin so oft wie möglich auf dem Rad bleiben.

 

 

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Radurlaub: Kinder haben super durchgehalten

Nach unserem einwöchigen Radurlaub kann ich sagen, die Kinder haben super durchgehalten! Wir haben viel gesehen und riesigen Spaß gehabt, abgesehen von einem Reifenplatzer, der natürlich genau an dem einzigen Dauerregentag passierte.

 

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Provinzstadtradeln

Eigentlich sind wir Leute auf dem Land (ich radele für eine kleine Nachbarstadt, bei der ich als Vereinsmitglied etc. teilnehmen darf) etwas benachteiligt in Sachen 21 Tage ohne Auto. Bei starkem Regen kann ich nicht so einfach auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, denn bei uns im Ort gibt es keine Zugverbindung und die Busse, die täglich hier halten haben nur begrenzte Ziele. Zum Glück hat mein Mann Urlaub und kann die Kinder fahren. Die würden sich schön beschweren, wenn sie bei dem Regen in die Nachbarstadt zum Sport radeln müssten. Egal! Nächste Woche sind sie doch dran: Dann geht es zu unserem einwöchigen Radurlaub.

 

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Jetzt geht’s los!

Eigentlich ging es gestern schon los, nämlich mit der Auftaktveranstaltung in  in Gau-Algesheim, die sehr gelungen ist. Mit rund 40 Personen radelten wir alle Ortschaften unserer Verbandsgemeinde ab. In jedem Ort hatten wir einen kleinen Stopp mit einem kurzen Vortrag über die Gemeinde. Wir erfuhren sehr viel Wissenswertes. Die ca. 50 geradelten km zählen zwar noch nicht fürs Stadtradeln, haben sich aber voll rentiert.

Heute war das Wetter leider nicht all zu gut. Ich hatte einen Termin in Bingen-Sponsheim und wollte über die Ortschaften einige km erradeln. Da es aber sehr stark regnete und ich mich in jedem Fall auf dem Geburtstag meines Patenkindes sehen lassen wollte, zog ich also Regenhose und -jacke an und kürzte über das „Dromersheimer Hörnchen“ ab. Die Strecke war nun zwar kürzer, aber ein Berg war im Weg. Dafür hätte es eigentlich Extra-Kilometer geben müssen!

 

 

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