Rosis Räder

Zum Wochenende ein kleiner Schwenk zu unseren Nachbarn in den Niederlanden. Meine Fraktionskollegin Rosemarie Keller-Mehlem war in Amsterdam und hat von dort ein paar schöne Eindrücke einer europäischen Fahrradstadt mitgebracht. Wir werden das in Speyer niemals in dieser Form realisieren können, dafür sind unsere Gassen zu eng. Aber wir können unser Bestes tun, möglichst nah daran zu kommen, dass sich ein paar dieser außergewöhnlichen Räder vielleicht auch bald in der Pfalz tummeln.

Drei Wochen frische Luft im Maien – mit guten Erkenntnissen für die Mobilität im Sattel

Die Spielregel für Radelstars hat sich leicht einhalten lassen: drei Wochen ohne Auto. Der Verzicht bereitete keine Schwierigkeiten und es gab auch keine nennenswerten Organisationsprobleme. Ist für mich ohnehin keine große Sache, nachdem ich auch sonst fast alles mit dem Fahrrad erledige. So sind beispielsweise im letzten Jahr insgesamt 9.400 Kilometer im Sattel zusammengekommen, bei weniger als der Hälfte im Auto.

Fluss-Rathaus Bamberg

Fluss-Rathaus Bamberg

Viel geholfen hat im Aktionszeitraum auch das relativ trockene Wetter. Dafür gab es aber erstaunlich viel Wind für unsere Gegend – es musste also ordentlich reingetreten werden.

Die anstehenden Termine haben sich in der Stadt gut machen lassen, ohne lästigen Park-Such-Verkehr. Der angenehmste am Schlusstag: Festakt „60 Jahre SOS-Kinderdörfer Deutschland“.

Durch die Baustellen-Umleitungen für den Autoverkehr aufgrund des Ausbaus der ICE-Strecke nach Berlin waren wir Radler beim Erreichen der Erlanger Innenstadt zudem deutlich im Vorteil.

Radtour zur Kirschenblüte

Radtour zur Kirschenblüte

Ein attraktives Tourenprogramm des ADFC Erlangen animierte mich, während der drei Wochen an vier Fahrten teilzunehmen, mit interessanten Zielen in der fränkischen Umgebung. Hinzu kamen einige selbst organisierte Tagestouren, die weiteste in den doch schon deutlich entfernten Landkreis Ansbach.

Fachwerkhaus im Heimatort Dechsendorf

Fachwerkhaus im Heimatort Dechsendorf

Meine Begeisterung für die Nutzung des Fahrrads als Sportgerät ist durch die Stadtradelaktion noch gesteigert worden. So wird auch in den kommenden Wochen und Monaten intensiv weitergeradelt . . . dann kann die Waage bestätigen, dass es auch dem Körper gut tut.

Grünwalder Stadtradelstars besuchen Pullacher Bürgermeisterin

Trotz Regen fahren Antje und ich den Grünwalder Berg hinunter, über die Isarbrücke, die einzig möglichen Isarüberquerung  von Grünwald nach Pullach.  Wir erfahren wiedermal am eigenen Leib, wie unangenehm und gefährlich diese Berg- und Talfahrt für Radfahrer ist, verursacht durch die Steigung und einem extrem hohen Verkehrsaufkommen. Deshalb wollen wir Bürgermeisterin Tausendfreund in ihrer Openair-Sprechstunde am Bauernmarkt besuchen und sie bitten, sich zusammen mit Grünwald um einen geeigneteren Radl-und Fußgängernübergang über die Isar zu bemühen. Unser Wunsch ist eine  Fußgänger- und Rad-Hängebrücke, die beide Orte unproblematisch miteinander verbinden würde. Wir glauben, dass  so eine Brücke sehr attraktiv für Radfahrer und Fußgänger wäre und beide Orte davon profitieren würden. 

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3 Wochen “Radeln für meine Stadt gehen zu Ende

Es bleiben Fragen wie “wie war`s?” oder was bleibt?” oder besser “wie geht`s weiter?

Auf die erste Frage: Da wir Ganzjahresradler sind, war es für uns nicht die große Umstellung oder Herausforderung. Ja “was bleibt” wird die tolle Ortlieb Fahrradtasche und das Starter Set mit Tacho – Fahrradklingel und Werzeugtool sein. Gut gerüstet geht der Blick in die Zukunft.

Gibt es überhaupt einen Grund mit dem Stadtradeln aufzuhören, Eigentlich nicht, dafür sind in Bocholt alle Voraussetzungen geschaffen z.B. mit “Georg das freie Lastenrad” offen für jeden Bocholter Bürger, sowie  diverse Fahrradstraßen.

Geradelt sind wir:

Gerda                     1083 km 155,95 kg CO 2

Heinz – Jürgen       1362 km 196,13 kg CO 2

Wenn sich nicht`s gravierendes ändert, sind wir 2016 wieder dabei, dann aber nicht als “Star Radler”, der Star stört doch ein wenig.

Einen herzlichen Dank an Anja und alle, die dieses Projekt ermöglicht haben und es vorantreiben!!!!!

Wir wünsche allen immer 2 cm Luft unter den Felgen

Gerda und Heinz – Jürgen20150521_152827

Essen radelt

Ich finde es toll, dass im Ruhrgebiet wieder 13 Städte gemeinsam antreten, obgleich eine gemeinsame Wertung eigentlich nicht möglich ist. Hoffentlich knacken wir in diesem Jahr kilometermäßig die Millionen-Marke. Essen liegt hier im Revier zwar deutlich vorne, setzt man allerdings die Größe der 13 Städte ins Verhältnis, sieht es dann doch nicht mehr ganz so toll aus. Da sind andere besser, was aber nur Ansporn sein kann, in den verbleibenden Tagen ebenfalls noch besser zu werden.

Einen richtig guten Anlass hierzu bietet das NACHTRADELN am Freitag, 29. Mai. Auf 26 km (ohne Rückfahrt) kann hier zu spätabendlicher Stunde nochmals die Kilometerbilanz aufgebessert werden. Gestartet wird in der Essener Innenstadt um 21:00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz (gegenüber dem Hbf), Ziel ist der Revierpark Nienhausen an der Essen-Gelsenkirchener Stadtgrenze, wo es zu mitternächtlicher Stunde einen kleinen Imbiss und etwas zu Trinken geben wird.

 

In diesem Sinne Rad- und Speichenbruch

Jörg

Eine gute Zeit geht zu Ende!

Die Zeit als Stadtradel-Star hat mir gut gefallen. Es war eine gute Entscheidung mitzumachen. Ich werde in Zukunft auf jeden Fall mehr mit dem Rad machen. Die drei Wochen haben mir gezeigt, dass viel viel mehr mit dem Rad geht, wenn man es einfach mal macht.

Der Alltag ganz ohne Auto hat gut funktioniert doch es wird in unserer Familie ganz ohne Auto nicht klappen. Gerade die Wege über die Stadtgrenze hinaus sind oftmals mit Bus und Bahn unglaublich umständlich und für die Fietse zu weit.

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Ich habe schon vor dem Stadtradeln viel mit dem Rad gemacht, aber Einkäufe usw. oftmals aus Bequemlichkeit mit dem Auto.  Das hat sich geändert und wird auch so bleiben! Ohne das Lastenrad, das ich in der Zeit von der Firma Tetrion geliehen bekommen habe, wird der Einkauf natürlich viel umständlicher, vielleicht muss über kurz oder lang ein eigenes Lastenrad oder ein Fahrradanhänger her. Denn eins ist sicher: Ich werde den Schwung aus dem Stadtradeln mitnehmen und auch in Zukunft fortsetzten.

Ich wünsche allen anderen Stadtradlern eine tolle Zeit und ganz viel Spaß beim Radeln!

Franz-Josef Bruns

Ende im Gelände!

Alles hat ein Ende….

… unser Stadtradeln auch. Schade eigentlich! Das ist schon ein schöner Ansporn gewesen und hat uns unsere Stadt näher gebracht.

Man sieht mehr!Mehr vom Grün, mehr von den Menschen, mehr Tiere, mehr von allem.

Man hört mehr!Mehr vom Autos, mehr von den Menschen, mehr Tiere, mehr von allem.

Man riecht mehr! Mehr vom Auto, mehr Tier, mehr von den Mensch, mehr vom Wind und der Natur.

Ich wurde viel angesprochen und ich habe viel mehr Kontakt mit den Menschen in Bocholt gehabt. Ein Guten Morgen hier, ein Guten Tag da und ab und dann auch einen Guten Abend dort.

“Sind sie nicht die Frau aus der Zeitung?”

“Guck, mal die Frau aus dem Internet!”

” Oh, das ist aber ein schönes Rad!”

Die Frage wie es läuft wurde mir am häufigsten gestellt, meistens mit dem Zusatz :

“Boah, das könnt ich nicht, weil….”

Doch es geht. Der Grosseinkauf geht! Der Marktbesuch geht! Die Besuche bei Freunden und Verwandten gehen, mit dem Hund geht es auch! Zeitlich gesehen ist es in der Stadt alles genausschnell erledigt und man kann immer bis fast vor die Tür fahren. Praktisch!

“Zum Sport ist es doch auch gar nicht soweit”, sagt er 11- jährige.

Das Alltägliche Leben ist zu bewältigen, ohne Probleme. Kurze Ausflüge auch! Ok, das mit dem Regen und dem starken Wind… Da muss ich nochmal was mit den Wetter persönlich klären.Das war nicht so cool! Aber es geht auch.

Die Sache mit dem Urlaub:

Nein, das geht für UNS nicht! Es gibt wundervolle Ziele, es gibt wundervolle Schlafmöglichkeiten.Nur ist es einfach zu schwierig den Hund 30km oder gar 40km neben sich zu herziehen (nach 5km läuft er nur noch widerwillig mit) und den Kleinsten (1,5 Jahre) so lang im Lastenrad sitzen zu lassenist auch nicht das gelbe vom Ei. Dann muss man auch erstmal eine Unterkunft finden die uns allesamt nimmt! Mit dem Zelt werden wir es erst probieren wenn das Wetter stimmt und der kleinste Rabauke auch da gut untergebracht ist. Solange wird der Wohnwagen ausgenutzt und wir fahren mit dem Auto in den Urlaub.

Fazit: Wir fahren mehr mit dem Rad und entdecken unsere Stadt. Und das Auto bleibt. Öfter stehen, nur nicht immer.

Dann gibt es da noch etwas was mir sooft aufgefallen ist und es ist ein Appell auch für mich:

Als HUNDEBESITZER ! Uns fällt es manchmal gar nicht so auf. Wir gehen spazieren, lassen den Hund an der Leine schnüffeln, achten auf den Hund und die Leine ( teilweise kaum erkennbar) ist quer über den Rad- oder Fussweg gespannt. Oder der Hund ist unangeleint und kommt aus irgendeinem Gebüsch gesprungen. Die Folgen kann sich jeder selbst ausmalen.

Als FUSSGÄNGER: Radweg ist Radweg! Wohin soll der Radfahrer wenn der Radweg blockiert wird? Auf den Fussgängerweg? Auf die Strasse? Hinterherlaufen?

Als RADFAHRER: Auch das passiert mir. Ich bin verträumt, früh morgens, die halbe Nacht auf oder in Zeitnot: Ich lass die Verkehrsregeln und die Höfkichkeit ins nichts verschwinden! Nur kurz und nicht mit Absicht….Lebensgefährlich, Leute!

Na gut, mit Absicht passiert es bei manchen auch. Rennradfahrer und rasenden E- Biker (meist über das mittlere Alter hinaus) vergessen sie zuoft. Es tut mir leid das sagen zu müssen! Aber es ist eine Auffälligkeit. Da wird, um nicht bremsen zu müssen, über rote Ampeln gefahren, rüber über die Strasse ohne zu gucken und anzuzeigen, wenn dann mal auf Fahrradwegen gefahren wird dann wird rücksichtlos alles weggeklingelt und angeschrieen was nicht schnell genug Platz macht, von rechts überholt- auf dem Fussgängerweg! An Kindern und Hunden und anderen Fussgängern vorbei geschlengelt. Hauptsache das Wohlfühltempo halten.

Aber, und da bin ich heillos froh drüber: Es gibt auch die Rücksichtsvollen unter ihnen! Sie grüssen und machen Platz wenn man mit dem Lastenrad nicht anders rumkommt oder helfen beim wenden.Fahren im Stadtverkehr gemässigt und versuchen auf den Strassenverkehr zu achten.

So genug davon, musste aber mal geschrieben werden.

Zeit für ein DANKE

Danke an Anja für die tolle Betreuung.

Danke an meine Freunde und Verwandte die uns angespornt haben- mal mit Sticheleien, mal mit Ermutigungen.

Danke an meine Familie, dass sie das drei Wochen ohne zu murren mit durchgezogen hat.

Danke an die Aktion Stadtradeln.Für den Ansporn an die Städte und deren Einwohner das Klima zu verbessern. Ihr zeigt, dass es auch mit dem Zweirad geht! Deutschlandweit!

Gut Rad für die kommenden Stadtradelstars.

Und viel Erfolg.

Achtet auf euch und eure Umwelt!

Klettermax

Babboe-Liebe

Tandem mal anders!

Zweirad

 

oder Wasser!

Geh mal Bier holen…

Morgendlicher Radausflug in den Baumarkt

IMG_20150511_174816Mein Radl-Anhänger ist nun schon fast 18 Jahre alt – und das Tuch nach jahrelangem Draußenstehen nicht mehr ansehnlich. Ich habe ihn bis auf das Alugestänge auseinandergebaut. Damit der Anhänger wieder Transporttauglich wird, habe ich im Baumarkt eine Platte gekauft, die ich anstelle des Tuches montieren werde.

IMG_20150521_082203IMG_20150521_082151Auf dem Weg zum Baumarkt bin ich durch den Forst gefahren. Vorbei an Wörnbrunn und der Nußbaum-Ranch. Die Schäden, die der Sturm Niklas hinterlassen hat sind noch lange nicht aufgeräumt. Überall sieht man entwurzelte und abgeknickte Bäume herumliegen. Erinnert ein wenig an Mikado.

IMG_20150521_094328In der Nachbarstadt habe ich dann noch schnell ein paar Einkäufe erledigt – und war total begeistert von den überdachten zweigeschossigen Radständern! Gerade bei dem aktuellem Wetter ist eine Überdachung super – kein nasser Sattel mehr :-)!

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Zurück daheim habe nicht nur ich eine Dusche nötig, auch meinem Rad sieht man die “lustige” Fahrt durch den Forst an.

Stadtradelstar ohne Rad!

Kalkhoff_KLNee wat bin ich angezickt. Da stellt man mal für eine Stunde sein Rad in der Duisburger Innenstadt ab und ist es wohl für immer los. Dreimal große S…, Rad geklaut, Ersatzrad in der Werkstatt mit defektem Motor und die Bahn fährt auch nicht.
Ob ich so die drei Wochen durchhalte steht jetzt in Frage. Morgen muss ich erst mal die Frage nach einem Ersatzrad klären.