Los geht’s :-)

Jetzt ist es also endlich soweit. 3 Wochen durchgehend das Auto stehen lassen. Meine ersten Gedanken drehen sich um das Wetter. Hoffentlich werde ich nicht so oft auf dem Weg ZUR Arbeit nass. Der Rückweg ist nicht das Problem; zu Hause wartet ja die heiße Dusche und Wechselkleidung. Der Wetterbericht sieht allerdings für die erste Woche für die Metropole Ruhr sehr gut aus. Das beruhigt mich doch sehr. Immerhin beläuft sich die Strecke zur Arbeit auf 17km. Das ist für mich, die ich in den letzten Jahren aus gesundheitlichen Gründen doch eher unsportlich war, schon eine Herausforderung.

Da ich unser einziges Familienauto außer Betrieb genommen habe, wird es für die gesamte Familie eine große Umstellung. Mal sehen, wie es mit dem Einkaufen, den Wegen zum Sport … klappt. Ich war bisher sehr häufig der Chauffeur der Familie. Da sind doch einige km zusammen gekommen.

Ich wünsche allen Stadtradlern allzeit sichere Fahrt und viel Spaß in den kommenden 3 Wochen!

Das Warten hat ein Ende

Nachdem der Auftakt zum Stadtradeln im Ruhrgebiet aufgrund der Schäden des Sturms “Ela” um einige Wochen verschoben werden musste, hat nun seit gestern das Warten ein Ende. Bei Nieselregen und stark bewölktem Himmel wurde auf dem König-Heinrich-Platz der offizielle Startschuss zum Stadtradeln in Duisburg gegeben. Trotz des eher mäßigen Auftaktwetters haben sich ca. 40  Radlerinnen und Radler eingefunden, die dann im Anschluss an den Startschuss auch an der Auftaktfahrradtour teilgenommen haben. Die Auftaktradtour des ADFC war mit ihren ca. 14 km ein schöner kleiner “Warmmacher” für die nächsten Tage und Wochen.

Ach ja, meinen Autoschlüssel bin ich auch seit gestern los. Drei Wochen gilt es nun auf das Auto zu verzichten. Bisher hat der Verzicht auf den PKW aber noch keine Probleme bereitet. Für die Wege, die ich gestern zurückgelegt habe (Lebensmittel einkaufen, Besuch der Innenstadt etc.), hätte ich ohnehin mein Auto nicht genutzt.

Jetzt hoffe ich auf schönes Radelwetter in den nächsten drei Wochen und ich bin schon sehr gespannt, wann ich das erste Mal mein Auto vermissen werde…

 

 

Auftakt Lübecker Stadtradeln 2014

Mein erster kurzer Bericht als Lübecker Stadtradel-Star 2014:
Das diesjährige Teilnehmerfeld von fast 50 Radlern war beeindruckend und für manchen Autofahrer bestimmt auch nervend. Aber wat mutt, dat mutt! Nach den offiziellen Worten, der Schlüsselübergabe und der Verhüllung meines Autos durch die Klimaschutzbeaufragte der Hansestadt und den Umweltsenator ging es los ab Verwaltungszentrum in Richtung Gasthof “Alte Zeiten” in Schattin. Nach einer kleinen Stärkung führte die Route dann über Herrnburg, Drägerweg und Ratzeburger Allee wieder zum Ausgangspunkt zurück. Selbst die vom Senator versprochene “Erfrischung” von oben kam pünktlich. Eine rundum gut organisierte Auftaktveranstaltung! Am Ende des Tages konnte ich schon mal 39,5 km verzeichnen.

Ab jetzt zählt jeder geradelte Kilometer

Seit Montag bin ich jetzt Stadtradler. Mal schaun wie die nächsten 3 Wochen so werden. Der erste Tag hat mich schon einige Energie gekostet. Das Wetter ist ziemlich durchwachsen. Unsere Tochter Nora kommt nach einem Jahr in Indien um 13:15 Uhr am Frankfurter Flughafen an. Da mein Mann morgens noch ins Büro geht und unser Sohn mit Reisevorbereitungen beschäftigt ist, radle ich alleine in Richtung Frankfurt los. ab Rüsselheim habe ich dann den Zug genommen, damit ich pünktlich ankomme.

Provinzstadtradeln

Eigentlich sind wir Leute auf dem Land (ich radele für eine kleine Nachbarstadt, bei der ich als Vereinsmitglied etc. teilnehmen darf) etwas benachteiligt in Sachen 21 Tage ohne Auto. Bei starkem Regen kann ich nicht so einfach auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, denn bei uns im Ort gibt es keine Zugverbindung und die Busse, die täglich hier halten haben nur begrenzte Ziele. Zum Glück hat mein Mann Urlaub und kann die Kinder fahren. Die würden sich schön beschweren, wenn sie bei dem Regen in die Nachbarstadt zum Sport radeln müssten. Egal! Nächste Woche sind sie doch dran: Dann geht es zu unserem einwöchigen Radurlaub.

 

Regen, lieber Regen!

Nun habe ich am sechsten Tag schon mehr als 60 Kilometer zusammen bei meinen Stadtfahrten. Mit dem Wetter hatte ich fast immer richtig Glück. Es hat zwar jeden Tag geregnet, aber nie dann, wenn ich geradelt bin. Außer heute morgen und heute Mittag bin ich richtig bis auf die Haut nass geworden. Zu Hause musste ich erstmal heiß duschen, die Heizung anschmeißen, die ich bis dato noch nie angemacht hatte und die nassen Klamotten zum Trocknen aufhängen.
Etwas ärgere ich mich zudem über die schlechten Radwege, insbesondere die holprige Buckelpiste entlang der Breslauer Straße (Vom Berliner Ring kommend in Richtung Stolberger Straße, rechtsseitig). Da wird man richtig gut durchgeschüttelt.
Da ich immer mit normalen Klamotten radele, hat das den Nachteil, dass ich stark verschwitzt auf der Arbeit und zu Hause ankomme. Aber der Vorteil in der Frühschichtwoche ist, dass ich immer richtig wach und körperlich fit bin.
Mal sehen, wie die erste Woche enden wird und wie es in den nächsten beiden Wochen aussieht. Ich bemühe mich, mal nette Fotos reinzusetzen, damit ihr was zu gucken habt. Bis neulich!
Euer Fahrradkollege Roland

Jetzt geht’s los!

Eigentlich ging es gestern schon los, nämlich mit der Auftaktveranstaltung in  in Gau-Algesheim, die sehr gelungen ist. Mit rund 40 Personen radelten wir alle Ortschaften unserer Verbandsgemeinde ab. In jedem Ort hatten wir einen kleinen Stopp mit einem kurzen Vortrag über die Gemeinde. Wir erfuhren sehr viel Wissenswertes. Die ca. 50 geradelten km zählen zwar noch nicht fürs Stadtradeln, haben sich aber voll rentiert.

Heute war das Wetter leider nicht all zu gut. Ich hatte einen Termin in Bingen-Sponsheim und wollte über die Ortschaften einige km erradeln. Da es aber sehr stark regnete und ich mich in jedem Fall auf dem Geburtstag meines Patenkindes sehen lassen wollte, zog ich also Regenhose und -jacke an und kürzte über das “Dromersheimer Hörnchen” ab. Die Strecke war nun zwar kürzer, aber ein Berg war im Weg. Dafür hätte es eigentlich Extra-Kilometer geben müssen!

 

 

Guter Start

Gestern habe ich meinen Cateye-Fahrradcomputer abgeholt und bin gleich losgeradelt. Das Wetter hat mitgespielt und so bin ich bei sonnigem Wetter ein Stück über die Vennbahntrasse geradelt, bei der Post in Eilendorf habe ich ein Paket abgeholt und anschließend bin ich zur Arbeit gefahren, und nach der Arbeit wieder zurück nach Hause. Insbesondere war das Radfahren deshalb angenehm, weil ich mich nicht in den Stau einreihen musste (Berliner Ring), sondern schön bequem auf dem Fahrradweg am Stau vorbeiziehen konnte. Unterm Strich war ich mit dem Rad schneller als mit dem Auto.