Fazit als STADTRADLER in Wipperfürth

Wipperfürth als älteste Stadt im Bergischen Land begeistert nicht nur seine Einwohner mit einer gemütlichen, beinahe familiären Atmosphäre. Die ansprechende Gastronomie der sympathischen Innenstadt bietet viele Möglichkeiten sich zu treffen. Oft wird das Fahrrad genutzt um die Suche nach Parkplätzen und dem Verzicht auf ein Bierchen zu umgehen. Die umliegende Gegend eignet sich so auch sehr gut, radfreundliche Ausflüge zu gestalten. Der Radsport als Hobby im Team Nippel’ 89 ist bereits seid geraumer Zeit Teil meiner sportlichen Aktivität.

Das Stadtradeln und die Motivation dahinter unterstützte ich gerne und mit großer Begeisterung. Die ersten zwei Wochen verliefen wie im Flug und motivierten zum Endspurt in die letzte Woche. Doch die vielen Kilometer zehren dann auch mal an den Knochen. Da hilft nur noch Ehrgeiz und die Unterstützung der Familie und Freunde. Letztere winken jedoch auch mal ab, wenn man wiederholt zu einer Radtour einlädt. Der ein oder andere hatte genug vom Rad fahren.

Für das nächste Jahr werde ich grundsätzlich die Aktion wieder unterstützen, ob es jedoch wieder in diesem Umfang klappt, steht noch nicht fest.

Mal gucken, wie meine Begleiter sich erholt haben.

Bis 2012

Ümit Erkan Lieth

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Stadtradler: Immer wieder gerne!

Meine drei Wochen ohne Auto liegen nun bereits einige Tage zurück und es wird Zeit ein Fazit zu ziehen. Ich habe in diesen Wochen 429 km zurückgelegt, die einer CO2 Einsparung von 61,8 kg entsprechen. Alle Oberurseler Teams haben zusammen 30.779 km zurückgelegt (4.432,2 kg CO2 Einsparung). Und auch wenn nicht jeder gefahrene Radkilometer mit einer zusätzlichen Einsparung von Kohlendioxid gleichzusetzen ist, ist der/die eine oder andere sicherlich durch die intensive Berichterstattung dazu angeregt worden im Alltag öfter das Auto stehen zu lassen und auf das Fahrrad oder auch den ÖPNV umzusteigen.
Sicher ist: Es hat mir Spaß gemacht und ich bin nächstes Jahr gerne wieder dabei, wenn Oberursel sich am Stadtradeln 2012 beteiligt. Und sicher ist auch: Wir werden noch eine Schippe draufpacken und in Oberursel wird die ganze Stadt radeln!

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letzte Stadtradlerwoche in Esslingen

Hallo Leutle,

mit ein paar Tagen Abstand, die natürlich auch auf dem Rad stattfanden, noch mal ein genussvoller Rückblick auf unser gemeinsames Radelabenteuer. In einem kann uns niemand widersprechen: mit dem Wetter hatten wir echt Glück! Hatten wir aber auch verdient. Das weiß man erst jetzt wieder zu schätzen, wenn es nass, kalt und einfach ungemütlich wird.
Ich habe eh nur das gemacht, was ich das ganze Jahr mache: radeln. Aber Respekt vor den vielen die in ganz Deutschland und natürlich in unserem schönen Esslingen, so schön rauf und runter, die Räder rollen ließen. Und ich habe keinen Einzigen gesehen, der etwa missmutig ausgesehen hätte. Da schienen die Damen und Herren in ihren “Blechkistle” manchmal etwas neidisch zu sein. Aber sie haben ja nächstes Jahr die Gelegenheit mit zuradeln, wenn wir das Feld von hinten aufrollen. Vielen Dank für die gute Idee, fürs mitradeln und vor allem an unsere gute Radelfee in Esslingen, Uta Westerich, die das ganz toll organisiert hat und uns mit viel Engagement und großer Geduld durch die 3 Wochen “schob”. Zum Schluss das Beste: habe die Erlaubnis von der “Chefin” ein neues Rad zu kaufen, Cyclo Cross, quer- feld- ein, wie einst Rolf Wolfshohl.

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fünfter stimmungsbericht und fazit

21 tage stadtradeln liegen hinter mir, und ich blicke sehr zufrieden auf das kleine abenteuer zurück. vieles war wie erwartet, einiges war etwas anders als erwartet – insgesamt eine wertvolle erfahrung, die ich nicht missen möchte.
was sind die wichtigsten fakten?
- knapp über 300 km gefahren, dazu einige bahn, bus-, s-bahn und u-bahn-fahrten.
- das wetter war unglaublich entgegenkommend.
- mein rad und dessen ausstattung waren optimal, keine panne, kein unfall.
- die logistische herausforderung, mit angemessener kleidung zur richtigen zeit am richtigen ort zu sein, ist mit etwas mehr gedanken- und zeitaufwand zu meistern.
- ich kann mich nicht beschweren über rücksichtslose autos oder fussgänger. bei kritischen situationen war ich selbst etwas unvorsichtig.
- die resonanz in den medien, in der folge in der stadt-öffentlichkeit und in meinem beruflichen und privaten umfeld war enorm gross und nahezu ausnahmslos positiv.
was bleibt?
- als radfahrer erlebt man die stadt anders als mit dem auto – intensiver und feinkörniger.
- das bewusstsein für das richtige verkehrsmittel für den richtigen zweck ist gewachsen (stichwort kurze strecken). man lernt das auto wieder schätzen.
- das bewusstsein für die alltagsprobleme der radfahrer in unserer stadt hat zugenommen
- das bewusstsein für die enormen anforderungen an unsere mobilität im alltag ist gestiegen
was bleibt mir zum schluss?
- ein dank an jeden einzelnen unserer rund 200 esslinger stadtradler fürs mitmachen
- ein dank an unsere stabsstelle klimaschutz der stadt esslingen am neckar und alle vor-radler in unseren 14 teams.
- ein gruss an alle stadtradler 2011 in allen teilnehmerstädten.

wilfried wallbrecht, erster bürgermeister esslingen am neckar

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Mit wunderschönem Wetter in die letzte Woche

Das schöne Wetter begleitet mich nun offensichtlich auch in den Schlussspurt. 352 Kilometer habe ich bisher zusammengeradelt und mit diesen idealen Wetterbedingungen knacke ich die 500 Kilometer-Marke auch noch. Und vielleicht schaffe ich es ja auch noch in die Top 10 der Stadtradler, auch wenn mir die Konkurrenz schon im Nacken sitzt. Das Ranking sorgt jedenfalls für ein gewisses etwas Zusatzmotivation.
Meine Fahrradkette habe ich dann heute gleich mal geölt, um mich in den letzten Tagen nicht zu sehr auszubremsen. Nächste Woche geht mein gutes Fahrrad aber erst einmal in die jährliche Herbstinspektion. Denn der Winter naht und ich möchte den Stadtradler-Schwung mit in den Winter nehmen.

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vierter stimmungsbericht

das unglaubliche, ideale spätsommerwetter begleitet die esslinger stadtradler und mich auch die dritte woche. und der wetterbericht verspricht bis zum ende, bis sonntag 24 uhr, beste bedingungen. weder panne noch unfall hat es bei mir bisher gegeben, und immerhin sind 235 km zusammengekommen bis jetzt. zwei- oder dreimal hatte ich kritische situationen zu überstehen, aber selbstkritisch muss ich sagen, dass ich da jeweils selbst vielleicht etwas unvorsichtig war.
bewährt hat sich mein fast 20 jahre altes tourenrad – es hat 21 gänge und ist technisch in ordnung. aber es sieht alt und wertlos aus, und das ist ein guter schutz vor diebstahl und vandalismus. bewährt hat sich auch der gepäckträger, die vom klima-bündnis gestiftete fahrradtasche und mein einkaufskorb vorn vor dem lenker. das ablegen meines sakkos, die mitnahme von akten und zusätzlicher kleidung oder kleine einkäufe waren problemlos möglich.
für die letzten tage wünsche ich noch allen stadtradlern in esslingen gute und unfallfreie fahrt. bei der wetterprognose bis sonntag fallen die letzten 3 tage sicher nicht schwer.

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„Was in Stuttgart geht, klappt auch in Schorndorf“

Ausgerechnet in der Daimlerstadt Schorndorf wagte dessen OB das Radelexperiment: Matthias Klopfer stieg als STADTRADLER aufs Fahrrad um und zeigte, dass auch Stadtoberhäupter komplett unmotorisiert unterwegs sein können. In einem Interview spricht er über seine gewonnenen Erfahrungen.

Lesen Sie hier das Interview mit Oberbürgermeister Matthias Klopfer, erschienen am 15. September 2011 in der Fachzeitschrift “UmweltBriefe – Aus Kommunen und Forschung”.

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Radeln in ES und die Sonne lacht

Hallo Leutle,

der Wettergott meint es wirklich gut mit uns Radler. Die täglichen Touren zur Arbeit bringen Bewegung, frische Luft und gute Laune. Leider fehlt mir für extra lange Touren die Zeit, aber wenn ich zu Terminen im Esslinger Stadtgebiet unterwegs bin, “läppert” sich auch was zusammen. Es freut mich, dass meine beste aller Ehefrauen mich jetzt auch mit dem Rad zu Veranstaltungen begleitet, sogar aufs Jägerhaus, Schurwaldlauf, Sportabzeichen, und sogar der Herr Sohn “leiht” sich Vaters altes Rennrad sonntags aus. Glück hatte ich letzte Woche, als nach einer Zollbergabfahrt, das Hinterrad hoppelte, und der Schlauch unter dem Mantel hervorschaute, die letzte Kurve beim Dalferth hat’s gehalten. Es ist nicht so lustig, auf der Felge in der Kurve abzuschmieren. Gefreut habe ich mich auch über die Meldung unseres Ötztal-Radmarathon Helden Pavel Mlinaric, der es in 10.00 Stunden geschafft hat und nun seine Trainings km in Esslingen sammelt und uns somit in unserer guten Sache nachdrücklich unterstützt. Also Leutle, lassets rolla.

und gute Laune.

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Das Auto in den 3 Wochen nicht vermisst

Beigeordneter mit Fahrradcomputern

590 km für den Klimaschutz

Die Aktion Much radelt endete am Sonntag, den 25. September nach drei Wochen. Die Teilnehmerzahl in Much an dieser Klimaschutz Veranstaltung für das CO2 neutrale Verkehrsmittel Fahrrad hatte sich in diesem Jahr mehr als verdoppelt. Für den Rekord verdächtigen Einsatz aller Personen, die für die Gemeinde Much in die Pedale traten, sei schon jetzt gedankt. Ich hatte mich spontan als prominenter Stadtradler registrieren lassen und habe die ganzen drei Wochen auf meinen privaten PKW verzichtet und den Weg zur Arbeit, sowie die Dienstfahrten in erreichbarer Entfernung mit dem Fahrrad absolviert. Dabei konnte ich 590 km bei der Gesamtbilanz für Much beisteuern. Ich war überrascht, wie erfrischt man morgens sein Dienstzimmer erreicht, wenn man vorher eine halbe Stunde durch die gute Luft unserer bergisch schönen Kommune geradelt ist. Die Aktion hat mir viel Spaß gemacht. Auch im nächsten Jahr möchten wir wieder mit der Gemeinde Much zu diesem Bundeswettbewerb antreten. Als Nachweis für die geradelten Kilometer ist ein Foto mit den beiden Bordcomputern zu sehen. Der Radcomputer des Klima-Bündnis stand mir erst in der zweiten Woche zur Verfügung. Zum Abschluss habe ich am Wochenende eine Trainingsfahrt mit meinem Rennrad vom Bergischen Land an den Rhein unternommen. Ich war überrascht, welche Beinkraft mir das tägliche Radeln gebracht hat und wie leicht die 84 km zu fahren waren. Eine gute Vorbereitung für künftige Jedermann-Rennen.

Nachweise der geradelten Kilometer

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Nach dem Halbmarathon aufs Rad

Die erste Woche liegt nun bereits hinter mir. An den Wochentagen habe ich meine tägliche Fahrt zur Arbeit sehr genossen. Morgens fahre ich 8 km in die Stadt Frankfurt rein und nachmittags geht es diese 8 km gegen den Berg (und meistens auch gegen den Wind) wieder zurück nach Oberursel.

In die zweite Woche bin ich dann am Freitag nach der Arbeit gestartet mit einer Fahrradfahrt nach Schmitten im Taunus zu einer grünen Fraktionsklausur. Auch einige andere Stadtradeln-Teilnehmer haben die Gelegenheit genutzt die 17 km nach Schmitten mit dem Fahrrad zu fahren. Wilder waren aber die heutigen 18 km. Ich hatte seit längerem vor diesen Sonntag einen Halbmarathon zu laufen. Dabei ist es auch geblieben. Die Heimfahrt nach absolviertem Halbmarathon hat aber geschmerzt und meine Oberschenkel haben sich lautstark beschwert. Aber ich kann mich ja nun die nächsten Tage auf meinem täglichen Weg zur Arbeit wieder erholen. Und wenn das Wetter wieder so mitspielt wie heute, wird das eine traumhafte Woche.

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