Ziel (fast) erreicht!!

Auch in Bottrop sind nun die drei Wochen Autofrei geschafft.

Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, nur am letzten Donnerstag gab es noch einmal eine kleine Dusche von oben, so zum krönenden Abschluss ;) Morgens war es natürlich schon schwer sich aufs Fahrrad zu schwingen, vor allem wegen der Berge :D

Das Auto wurde an der Straße geparkt und die Fahrräder in der Garage, so entfiel das lästige “Ausm Keller raus, in den Keller rein”

Einkaufen ging auch erstaunlicherweise ganz gut. Es gab dann halt nicht den großen Wocheneinkauf sondern immer mal wieder ein paar Dinge die fehlten. Und im Anhänger war dafür genug Platz. Irgendwie hatte doch jeder von uns dreien seinen Spaß an der Aktion, am ehesten konnte wohl der kleine Minimann auf das Auto verzichten.

Würden wir das nochmal machen? Ich denke ja.

Es war eine gute Erfahrung, man konnte doch einen kleinen, seinen eigenen, Teil zum Klimaschutz beitragen und uns hat es auch Gut getan sich nicht ständig ins Auto zu setzen sondern mal ordentlich in die Pedale zu treten. Trotz der vielen rücksichtslosen Autofahrer, die uns so manche Unfälle beschert hätten, ignoranter und sturer Fußgänger, die meinen der Geh/Radweg gehöre ihnen, teils schlechter/kaputter/enger Radwege eine wirklich gelungene und schöne Aktion die sehr gerne wieder in Bottrop gemacht werden darf!!

Leider haben wir durch Arbeit und Kita-Eingewöhnung nicht das geschafft was wir uns insgeheim “vorgenommen” haben, mehr Ausflüge wie wir sie üblich machen, mehr Kilometer aufm Tacho und natürlich auch die Bonuskartenaktion. Aber vielleicht schaffen wir das ja beim nächsten mal.

Tachostand Romy: 192,61 Km (200 hätte ich wohl gern geschafft), meine Maximale Geschwindigkeit war 41,6 km/h (den Quellenbusch runter :)), 2186 Kalorien verbrant (höhö) und 28,89kg Co2 gespart :)

Tachostand Stefan: 340 km, maximale Geschwindigkeit 55,3km/h (Bottroper Str. runter ;-) )

So, und damit möchten wir uns jetzt aus dem schönen Bottrop verabschieden und sagen einfach, Bis Bald!!!!

 

 

 

Transportvarianten

In den letzten 2 Wochen habe ich die verschiedensten Zulademöglichkeiten bei Radelkollegen  bewundern können. Ich bevorzuge die Anhängervariante, durfte aber auch mal den Frontlader probefahren. Die Kommunikation mit dem Transportgut ist hier wesentlich vereinfacht, aber der Wendekreis lässt etwas zu wünschen übrig und das sichere Fahren erfordert etwas Übung. Der kombinierte Front-Backlader gehört dann fast schon in den akrobatischen Bereich und wird nicht zur Nachahmung empfohlen….

Unser Transportmodell

Unser Transportmodell

Frontlader

Frontlader

Front- und Backlader

Front- und Backlader

Auch die zweite Woche geht zu Ende

Auch die zweite Woche des Stadtradelns in Aachen ist nun Geschichte. Das Wetter ist ziemlich durchwachsen gewesen, sodass der eine oder andere Regenschauer nicht zu vermeiden war. Regelkleidung war daher unverzichtbar. Ich habe wieder fleißig Kilometer gesammelt, obwohl es wetterbedingt in diesem Wochenende nicht viel zu fahren gab. Somit steht die letzte Woche vor den Aachenern bei dieser tollen Aktion. Ich bin sehr zuversichtlich, dass diese Woche auch schnell umgehen wird und würde mich freuen, wenn das Wetter etwa mitspielen würde.

Was ich über die letzten zwei Wochen vermehrt wahrgenommen habe ist, dass wirklich in unserer Region inzwischen sehr viele Personen mit dem Rad unterwegs sind. Man fragt sich doch häufiger, was denn wäre, wann ich nur 10% der Autofahrer das Rad nehmen würden. Wir hätten dann jedenfalls in der Innenstadt ein Abstellproblem, welches gelöst werden müsste. In der Aachener Innenstadt muss man schon mal suchen, um ein hochwertiges Rad ordentlich abschließen zu können.

Allen Stadtradlern wünsche ich einen guten Start in die anstehende Woche!

3 Wochen Stadtradeln – Gute Stimmung und viele Kilometer

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Mein Ziel von 1.000 km wurde am ersten Tag der Aktion formuliert. Mit guten Wetter und knapp 500 km pro Woche wurde es dann auf 1.500km angehoben. Letztlich fehlten am Ende dann noch 42km, um diese Marke zu erreichen. Eine immer noch nicht ganz abgeklungene Erhältung und dadurch verringerte Fahrstrecken sind aber handfeste Gründe, gegen die man nicht anarbeiten sollte. 2 neue Fahrstrecken zur Firma mit einer südlicheren Schleife am Elbdeich bescherten neue Einblicke in die zunehmende Bebauung auch dieser ländlich geprägten Hamburger Region der Vier- und Marschlande. Positiv: Die PKW Verkehrsdichte ist hier weiterhin sehr gering. Das mag an den engen und kurvigen Strecken liegen, von denen aber der Radfahrer profitiert.

Am Wochenende startete dann die letzte große Aktion. Zwischen 200 und 300km sollten es bei einer Tour durch die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Nordwest-Mecklenburg an die Ostseeküste bis Wismar und zurück werden. Kuriose Streckenvorschläge des Rad-Navis durch die Wälder im Raum Zarrentin und Hagenow stellten eine Geduldsprobe dar: Unbeschilderte Verzweigungen der Wege bei nicht vorhandenem Netz erforderten ad-hoc Entscheidungen. Am Ende führten alle Wege aus dem Wald und die Trefferquote lag bei mässigen 50%. Nach 4 Stunden kam am Samstag dann doch die Sonne heraus. Der Abend im Wismarer Hafen entschädigte für die lange Anfahrt. Noch abwechselungsreicher gestaltete sich die Rückfahrt am Sonntag. Heftige Regenschauer, Sonnenphasen, knackige Anstiege oder flache Geradeaussstrecken, fieser Gegenwind und schöne Böen von hinten. Alles war dabei.

Das Fazit nach drei Wochen: Deutlich mehr Kilometer als anfangs gedacht, leichter (sinnvoller) Gewichtsverlust, knapp 200 EUR Ersparnis an Kraftstoffen, keinerlei Defekte am STEVENS Cross- und Rennrad, etliche Bekanntschaften und viele Einblicke in die Details der Region und Gemeinden. Man lernt, auch mit wenig Gepäck zu leben und plant seine Tage anders als bisher üblich. Große Einkäufe und enge Termine an verschiedenen Orten (Nord-) Deutschlands kann man realistischerweise nicht “mal eben” auch mit dem Rad absolvieren. Dennoch gibt es den Vorsatz, einige der neuen Strecken auch in den künftigen Wochenplaner einzubauen.

300

Geschafft. 3 Wochen ohne Auto und mit viel Spaß beim Radfahren sind vorbei. Gut 300 Kilometer sind bei mir zusammen gekommen. Ganz ordentlich, aber ich hatte auf mehr gehofft.

Aber: Alles “Alltags”-Radwege und keine Radtour dabei. Hier ist also die Berechnung von vermiedenen Autokilometern passend. Das gilt allerdings erst recht für die beiden Touren, die ich in der Zeit mit dem ÖPNV absolviert habe. Hier habe ich ebenfalls ganz bewusst das Auto ersetzt, obwohl die Fahrten deutlich länger gedauert haben. Schade, dass dies beim Stadtradeln nicht irgendwo erfasst wird. Vielleicht eine Anregung fürs nächste Jahr: Alle Stadtradler versuchen aufs Autofahren zu verzichten. ÖPNV und Bahn Kliometer werden gesondert erfasst.

Tiefpunkt war in den drei Wochen übrigens ein Leserbrief in der WAZ, Zitat: “Radfahrer sollten sich überlegen, ob Fahrradfahren überhaupt noch zeitgemäß ist” Wahnsinn wie igorant manche Menschen sein können. Danke an die vielen Stadtradler und Stadtradlerinnen in Essen und der Metropole Ruhr für die passende Antwort.

Klimaschutz und Radfahren geht ansonsten gleich weiter (soll ja auch so sein): Am 27.09. findet eine Klimaradtour statt. Treffpunkt 11 Uhr am Willy-Brandt-Platz in Essen.

Mit Rädern läuft alles rund!

Noch rechtzeitig

So, die Woche geht langsam wieder zu Ende. Diese Woche war ich etwas fleißiger als letzte Woche. Mein Tacho zeigt zum Ende der 2. Woche 201 Kilometer an. Das liegt daran, dass ich mehrere größere Einkäufe getätigt habe und auch mal die Zeit gefunden habe, Freunde zu besuchen, die nicht direkt im Zentrum, sondern in Orsbach und Kornelimünster (hierzu habe ich die Schnellradlerroute “Vennbahnweg” benutzt) wohnen.

Das Wetter hat super mitgespielt und so bin ich heute Nachmittag noch vor dem angekündigten Unwetter trocken nach Hause gekommen.

 

 

 

Abschlusswoche Stadtradeln

Stadtradeln_EssenIAm letzten Tag des Aktionszeitraums in der Metropole Ruhr konnte ich am Nachtradeln des ADFC Essen und Gelsenkirchen teilnehmen.

Ab 20 Uhr ging es erst durch Essen-Rüttenscheid und anschließend über Kray nach Gelsenkirchen. Das Nachtradeln ist durch die Polizeibegleitung ein besonderes Ereignis. So können alle Radfahrer ohne Stopp an Ampeln durch die abendliche Stadt fahren. Immerhin zweihundert Menschen ließen sich auch durch die schlechte Wetterprognose nicht von der Teilnahme abhalten. Zum Glück zog die Gewitterfront aber südlich an Essen vorbei und es blieb trocken und fast noch sommerlich warm.

Stadtradeln_EssenDer nächtliche Tross sorgt natürlich für viel Aufmerksamkeit bei den Passanten und Autofahrern. Viele Zuschauer winkten oder applaudierten.

Als Ziel wurde wie in den Vorjahren das Café der Kinderburg im Revierpark Nienhausen angefahren. Das Personal hatte sich extra auf die späten Gäste mit Salaten, Würstchen und Getränken eingerichtet. Die Kinderburg ist ein Projekt des Ziegenmichel e.V ( www.ziegenmichel.de ), einem Lehr- und Erlebnisbauernhof für Kinder und Jugendliche. Die Tourteilnehmer konnten so noch den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Stadtradeln_Essen_Abschlussessen

3 Wochen ohne PKW-Nutzung sind vorbei

Gestern war der letzte Tag der Stadtradelaktion in der Metropole Ruhr. Damit liegen nun auch drei Wochen ohne PKW-Nutzung hinter mir.

Mein Gesamtfazit als Radelstar:

Mir hat das Leben ohne PKW-Nutzung überhaupt keine Probleme bereitet. Das liegt natürlich auch an meinem wirklich sehr kurzen Weg zur Arbeit. Alle Wege ließen sich problemlos mit dem Fahrrad oder Bus und Bahn bewältigen. Einen Zeitverlust gab es dabei in der Regel nicht.

In den zurückliegenden drei Wochen gab es lediglich drei Situationen in denen ich gerne einen PKW genutzt hätte.

Neben der im letzten Bericht ausführlich geschilderten Erfahrung beim Transport eines Riesenpaketes gab es nur noch zwei Situation in denen ich zumindest als Mitfahrer gerne einen PKW von Innen gesehen hätte.

Einmal war ich abends noch spät in Düsseldorf unterwegs und es gab das Angebot von Freunden, die auch in Duisburg wohnen, mich zu Hause abzusetzen. Da es schon nach 23 Uhr war und ich am nächsten Tag sehr früh raus musste hat mich das Angebot sehr auf die Probe gestellt. Mit der Bahn war ich dann aber letztendlich auch nur 30 Minuten später zu Hause.

Die dritte Situation ergab sich am Ende der dritten Stadtradelwoche. So bin ich am Donnerstag nach einer dienstlichen Abendveranstaltung mitten in das Unwetter mit ströhmendem Regen, Blitz und Donner geraten. Arbeitskollegen haben wir angeboten, mich mit Ihrem PKW zu Hause abzusetzen, aber so kurz vor der Ziellinie wollte ich dann auch nicht mehr schwach werden. Ich habe dann im Hauptbahnhof eine Gewitterpause abgewartet und bin im strömenden Regen nach Hause geradelt. Zu Hause war ich dann vollkommen durchnässt und konnte alle Kleidungsstücke sofort zum Abtropfen in die Dusche stellen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in den letzten drei Wochen eigentlich nur Situationen gab, in denen ich gerne ein Mitfahrangebot angenommen hätte. Den eigenen PKW habe ich überhaupt nicht vermisst. Allerdings muss ich den PKW gleich mal auf der Straße suchen und das angesetzte Moos entfernen…

3 Wochen Stadtradeln 2014

Das 3. Stadtradeln in Lübeck ist beendet. Und hier ist mein “Erfahrenes”:

1. Wer pünktlich in die Lübecker Innenstadt will, sollte das Fahrrad nehmen!
2. Die Fahrradständer in der Innenstadt und am Bahnhof sind tagsüber zum Teil bis zu 200% belegt.
3. In der Breiten Straße hat man an Fahrradständern gespart und dafür stehen jetzt die Fahrräder an den Bäumen. Da hilft kein Verbot, sondern nur ein Überdenken des Fahrrad-Parkkonzeptes.
4. Mitunter blockieren Freiflächen für Gastronomie einige Fahrradständer.
5. Durch Wurzeln aufgebrochene Radwege sind ein großes Problem. Häufig bleibt nur ein Ausweichen auf den Fußweg.
6. Gerade in den Abendstunden sind kaum erkennbare, zerborstene Flaschen auf Fuß- und Radwegen eine Gefahr.
7. Lübeck kann mithalten im Wettstreit der “Kampfradlerinnen”, die entgegen vorgeschriebenen Fahrrichtungen und ohne Licht, möglichst auch noch dunkel gekleidet, nicht nur sich, sondern auch andere Rad- und Autofahrer gefährden.
8. Von einem E-Biker ohne Vorwarnung zwischen Fußgängern und Rad mit 30 bis 35 km/h überholt zu werden, lässt über die derzeitigen Vorschriften grübeln.
9. Drei Wochen Stadtradeln sind wesentlich kostengünstiger als jeder Bauch-Beine-Po-Kurs und sind dringend weiter zu empfehlen.
10. Ich freue mich darauf, nach diesen drei Wochen mit reinem Gewissen mal wieder Wege zu Fuß oder mit dem Auto zurücklegen zu dürfen.
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