Stadtradeln in Aachen beendet

Das diesjährige Stadtradeln in Aachen ist nunmehr beendet. Es war eine schöne Zeit mit vielen Ergebnissen auf zwei Rädern. Gezeigt hat es mir ein weiteres Mal, wie gut man auf ein Auto verzichten kann, auch wenn es hier und da mehr Aufwand erfordert. Öffentliche Verkehrsmittel bzw. deren Unzuverlässigkeit sind derweilen eine Sache, an die man sich erst einmal gewöhnen muss. Ich bin gespannt, wie sich das Mobilitätsverhalten in Aachen in den nächsten Jahren weiterentwickelt. Für Radfahrer wird immer mehr unternommen und es werden immer bessere Bedingungen geschaffen. Es gibt jedoch noch viel zu verbessern. Dies fängt bei einfachen Dingen wie Abstellanlagen an, ohne die sich der Umstieg aufs schwerlich realisieren lässt. Allen Radlern wünsche ich somit einen schönen Herbst und einen milden Winter! Bis zum nächsten Jahr!

D. B. Alt by Bernd Seidl2

Schon vorbei

Die drei Wochen auf dem Rad vergingen wie im Fluge und waren eine Bereicherung für die ganze Familie, die sich eifrig beteiligt hat. Das allabendliche Kilometeraufschreiben wurde fast schon zum Ritual und wird uns fehlen. Das schöne Wetter hat es uns sehr leicht gemacht durchzuhalten, aber auch die paar Tage mit Blitz und Donner, bei denen wir teils nass bis auf die Haut wurden, waren bei noch angenehmen Temperaturen ein positives Erlebnis mit bleibendem Eindruck. Ich selbst bin in den drei Wochen 420 km gefahren, ohne dass ich Spasstouren unternommen hätte, bin also nur die im Tagesablauf nötigen Wege gefahren. Sehr häufig war ich damit schneller als mit dem Auto, besonders während der Hauptverkehrszeit. Das galt übrigens auch für die Touren ins Badische, wo ich in den letzten Wochen an kilometerlangen Staus auf der Rheinbrücke ganz locker vorbeiflitzen konnte, den neidischen Blick der entnervten Autofahrer im Nacken. Zwar sind die offiziellen Wochen jetzt vorbei, habe mich aber gerade erst richtig eingefahren und möchte die autofreie Zeit für mich noch etwas verlängern. Wenn ich dann irgendwann wieder ins Auto steige, hoffe ich, dass ich es für die Zukunft ausgewählter und bewusster machen werde. Das Stadtradeln  2014 in Speyer war einfach Spitze!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das letzte Wochenende in Aachen

Die Aktion Stadtradeln neigt sich in Aachen für dieses Jahr dem Ende. Ich hätte mich bei einer solche tollen Aktion über mehr Presse gefreut, damit die Aktion auch eine gewisse Nachhaltigkeit entfalten kann.

Noch ein Wochenende steht vor der Tür, welches mit dem Rad bewältigt werden will. Toller Wetter ist vorhergesagt und ich bin gespannt, ob es denn auch so kommt. In diesem Monat September war unter dem Schnitt sehr konstant gutes Wetter. Zwar gab es gelegentlich Schauer. Diese waren jedoch zu verschmerzen. Das Rennrad konnte ich für so manche Strecke verwenden, da man keine Sorge haben musste, dass einem die Schutzbleche fehlen.

Alt Rennrad

Stadtradeln vorbei und es regnet …. wir hätten weitermachen sollen

Radlerin2014

Es lief bzw. radelte sich optimal. Wetter spielte mit und seien wir ehrlich …. das hilft enorm! Ich brauchte meine Regensachen nicht ein einziges Mal.
Dass meine Familie mitradelte, machte das ganz nach der Arbeit fast zu einem Fahrradurlaub. Ich nahm mir auch gezielt die Zeit und testete bei Rück ein eBike an …. sehr fein, wenn`s mal bergauf geht oder die Strecke etwas sehr lang ist.

Die Strecken zwischen 2 und 6 Kilometer sind perfekt für das Rad. Alles was drüber hinausgeht, ist schon eine Aufgabe oder mit ÖPNV zu nehmen, wenn der so fahren würde, wie Mensch es tatsächlich braucht.

2015 kann ruhig kommen …. ich freu mich drauf.

Auf in die 3. und letzte Woche

Heute bin ich mal mehr Kilometer gejoggt (Halbmarathon) als mit dem Rad gefahren. Zufällig joggte ich an einem Bauernhof auf der Schlackstraße in Eilendorf (unweit des Vennbahnweges) vorbei und fragte den Bauern, ob er Milch verkaufen würde. Dies war so. Nachdem ich vom Laufen zurückgekehrt war und geduscht hatte, schwang ich mich mit zwei leeren PET-Flaschen aufs Rad und holte mir 3 Liter leckere Kuhmilch ab. Da werde ich jetzt alle zwei Tage hinfahren oder hinwandern (sind von mir nicht einmal 1,5 km). Das ist ja ökologisch sowieso das Beste: Direkt vom Erzeuger kaufen und man erspart sich den Verpackungsmüll. Zudem ist es noch günstiger als Bio-Milch im Laden, man tut noch etwas für seine Fitness (wandern oder radeln) und die regionalen Erzeuger haben nicht das Nachsehen gegen die Großkonzerne.

Um nochmal auf das Radfahren zurückzukommen: Im Vergleich mit dem zurzeit für mich doch sehr ungewohnten und mühseligen Joggen (ich muss mich ganz ordentlich motivieren und den inneren Schweinehund überlisten) ist das Radfahren dagegen ein Kinderspiel (“geworden”, muss ich sagen). Und so ist das ganze Leben: Es gibt immer etwas, was noch viel anstrengender ist als das, was man glaubt, gerade zu tun. Alles ist relativ. Und auch wenn ich jetzt dem Resümee der 3. Woche vorgreife: Fahrradfahren ist echt schön und jeder, der das Gefühl nicht kennt, sollte es mal selbst ausprobieren. Es tut echt gut, auch die Entspannung hinterher (ein leckeres alkoholfreies Bier oder Weizen). Insbesondere, wenn man bei  längeren, mehrtägigen Fahrten rückblickend die einzelnen Etappen noch einmal vor seinem geistigen Auge Revue passieren lässt, was man alles erlebt hat auf dem Drahtesel, das einem im Auto, Bus, Zug oder Flugzeug entgangen wäre, bestärkt mich dann immer wieder, das das Rad doch das schönste aller unnatürlichen Fortbewegungsmitteln ist.

Dritte Woche in Aachen beginnt verheißungsvoll

Die dritte Woche der Aktion in Aachen beginnt gut. Das Wetter ist stabil und angenehm. Es ist zwar etwas kälter geworden, aber ist dies auch nicht schlecht oder schlimm. Ohne Jacke fährt es sich allerdings inzwischen nicht mehr so gut.

Bisher radel ich durch den Aktionszeitraum pannenfrei und das Auto kann getrost stehen bleiben. Ich freue mich schon auf die nächsten Tage!

Ziel (fast) erreicht!!

Auch in Bottrop sind nun die drei Wochen Autofrei geschafft.

Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, nur am letzten Donnerstag gab es noch einmal eine kleine Dusche von oben, so zum krönenden Abschluss ;) Morgens war es natürlich schon schwer sich aufs Fahrrad zu schwingen, vor allem wegen der Berge :D

Das Auto wurde an der Straße geparkt und die Fahrräder in der Garage, so entfiel das lästige “Ausm Keller raus, in den Keller rein”

Einkaufen ging auch erstaunlicherweise ganz gut. Es gab dann halt nicht den großen Wocheneinkauf sondern immer mal wieder ein paar Dinge die fehlten. Und im Anhänger war dafür genug Platz. Irgendwie hatte doch jeder von uns dreien seinen Spaß an der Aktion, am ehesten konnte wohl der kleine Minimann auf das Auto verzichten.

Würden wir das nochmal machen? Ich denke ja.

Es war eine gute Erfahrung, man konnte doch einen kleinen, seinen eigenen, Teil zum Klimaschutz beitragen und uns hat es auch Gut getan sich nicht ständig ins Auto zu setzen sondern mal ordentlich in die Pedale zu treten. Trotz der vielen rücksichtslosen Autofahrer, die uns so manche Unfälle beschert hätten, ignoranter und sturer Fußgänger, die meinen der Geh/Radweg gehöre ihnen, teils schlechter/kaputter/enger Radwege eine wirklich gelungene und schöne Aktion die sehr gerne wieder in Bottrop gemacht werden darf!!

Leider haben wir durch Arbeit und Kita-Eingewöhnung nicht das geschafft was wir uns insgeheim “vorgenommen” haben, mehr Ausflüge wie wir sie üblich machen, mehr Kilometer aufm Tacho und natürlich auch die Bonuskartenaktion. Aber vielleicht schaffen wir das ja beim nächsten mal.

Tachostand Romy: 192,61 Km (200 hätte ich wohl gern geschafft), meine Maximale Geschwindigkeit war 41,6 km/h (den Quellenbusch runter :)), 2186 Kalorien verbrant (höhö) und 28,89kg Co2 gespart :)

Tachostand Stefan: 340 km, maximale Geschwindigkeit 55,3km/h (Bottroper Str. runter ;-) )

So, und damit möchten wir uns jetzt aus dem schönen Bottrop verabschieden und sagen einfach, Bis Bald!!!!

 

 

 

Vorbei.

So, nun ist das Stadtradeln in Essen vorbei. In den vergangenen drei Wochen bin ich beinahe jeden Tag mit dem Fahrrad unterwegs gewesen und es hat Spaß gemacht. Das besonders gute Wetter hat dabei einen wichtigen Anteil. Das sage ich jetzt, weil es gerade gedonnert hat und ein heftiger Regen runter gekommen ist. Glück gehabt, dass es erst heute so gekommen ist.

Was nehme ich mit aus den drei Wochen? Ich glaube meine Fahrradnutzung wird sich nicht grundsätzlich ändern. Das Rad bleibt bei mir vorwiegend ein Sportgerät und ich werde es weiterhin für kleine Einkäufe nutzen. Um es für den täglichen Weg zur Arbeit einzusetzen, ist die Distanz von 19 Kilometern für mich zu groß. Sollte ich jedoch wieder die Möglichkeit haben, ein Pedelec zu fahren, dann werde ich sicherlich auch ab und zu ins Büro fahren.

Ich freue mich schon aufs Stadtradeln 2015!

Jetzt mache ich mich auf dem Weg zum Einkaufen, um meinen Haushalt mit den ganzen „sperrigen“ Sachen wieder zu versorgen …und das, wen wundert’s, mit dem Auto.

Transportvarianten

In den letzten 2 Wochen habe ich die verschiedensten Zulademöglichkeiten bei Radelkollegen  bewundern können. Ich bevorzuge die Anhängervariante, durfte aber auch mal den Frontlader probefahren. Die Kommunikation mit dem Transportgut ist hier wesentlich vereinfacht, aber der Wendekreis lässt etwas zu wünschen übrig und das sichere Fahren erfordert etwas Übung. Der kombinierte Front-Backlader gehört dann fast schon in den akrobatischen Bereich und wird nicht zur Nachahmung empfohlen….

Unser Transportmodell

Unser Transportmodell

Frontlader

Frontlader

Front- und Backlader

Front- und Backlader